Schneiders «Helle Weisse» jetzt noch sommerlicher

Jetzt kann der Sommer endgültig kommen: Schneider Weisse hat seine «Helle Weisse» neu erfunden und sie noch frischer und fruchtiger gemacht.

«Helle Weisse»: der frische Genuss

Die Braumeister bei Schneider Weisse im niederbayerischen Kelheim sind seit vielen Jahren bekannt dafür, Tradition und Innovation auf äusserst schmackhafte Art miteinander zu vereinen. Pünktlich für die Sommersaison hat sich das Team um Chef-Bierologe Hans-Peter Drexler die auch aus als TAP1 bekannte «Helle Weisse» zur Brust genommen und eine neue Rezeptur für sie kreiert. Das Ergebnis überzeugt schon vor dem ersten Schluck: Das leuchtende Gold im eleganten Weissbier-Glas verbreitet pure Sommerlust. Und weil die Schneider-Bierexperten ihr Handwerk verstehen, hält der Geschmack, was die Optik verspricht: Die «Helle Weisse» punktet mit ihrem fruchtig-bananigen Aroma, das von einer leicht würzigen Note ergänzt wird. Mit ihrer Spritzigkeit und dem leicht niedrigeren Alkoholgehalt (4,9%) passt die neue «Helle Weisse» perfekt zur warmen Jahreszeit – sei es im Biergarten, beim Picknick mit Freunden oder als gemütlicher Feierabend-Genuss auf der heimischen Terrasse.

Schneider Helle Weisse: Glas und Flasche auf Bootssteg

Bei welcher Temperatur schmeckt Bier am besten?

Wir nehmen die neue Rezeptur von Schneider Weisse TAP1 zum Anlass, um uns mit einem leider oft vernachlässigten Thema zu befassen: der idealen Trinktemperatur für Bier. Denn gerade im Sommer neigen wir dazu, möglichst kalt für den besten Weg zu halten. Die «Helle Weisse» illustriert perfekt, dass man sich – und seinem Bier – mit diesem Ansatz nicht zwingend einen Gefallen tut. Denn Weissbier beispielsweise entfaltet sein Aroma am besten zwischen 7 und 9 Grad, was vermutlich über der Temperatur liegt, auf die du deinen Kühlschrank eingestellt hast. Deswegen empfiehlt es sich, die Flasche nicht direkt vor dem Genuss herauszunehmen, sondern schon ein wenig früher.

Alternativ kannst du Weissbier auch grundsätzlich auf der obersten Ablage deines Kühlschranks aufbewahren, schliesslich ist es dort grundsätzlich weniger kalt als ganz unten. Ein klassisches Lagerbier wie Coors Light kannst du übrigens ruhig bei 5 bis 7 Grad trinken, während ein Red Ale wie Kilkenny auch mal knapp über 10 Grad haben darf, um in vollem Ausmass zur Geltung zu kommen. Am Ende des Tages gilt wie bei so vielen Fragen des Geschmacks: Teste ein wenig, was für dich am besten funktioniert, denn «richtig» und «falsch» sind schwierige Begriffe für Geniesserinnen und Geniesser. Hier eine kleine Übersicht, die dir ein wenig Orientierung verschafft:

  • Ale 8-12° C
  • Alt 7-9° C
  • Bockbier 9° C
  • Helles 5-7° C
  • Leichtbier 5-6° C
  • Lager 5-7° C
  • Pils 7-8° C
  • Stout 10-12° C
  • IPA 9-11° C
  • Red Ale 10-12° C
  • Weissbier 7-9° C
  • Pale Ale 7-9° C
  • Zwickelbier 7° C

Bier immer dunkel lagern!

Während die perfekte Trinktemperatur durchaus mit deinen persönlichen Vorlieben zu tun hat, gibt es bei der Aufbewahrung keinen Spielraum. Lagere dein Bier immer kühl – und noch entscheidender – möglichst dunkel. Nicht nur Sonnenlicht, sondern auch künstliches Licht, speziell von Neonröhren, kann den Geschmack im Handumdrehen ruinieren. Dein Bier auf den Balkon zu stellen, und es erst in den Kühlschrank zu packen, bevor du es trinken möchtest, ist deswegen definitiv tabu!

Blue Moon: Witbier mit oder ohne Orange geniessen?

Blue Moon ist ein Witbier nach belgischer Brauart, das üblicherweise mit Orangenscheibe im Glas serviert wird. Schöne Tradition oder kulinarische Unart?

Die Frage, ob Zitrusfrüchte dazu geeignet sind, ein bereits gutes Glas Bier noch zusätzlich zu «pimpen», hat schon zu mancher Diskussion unter Beer Aficionados geführt. Die Antwort hängt wesentlich von zwei Faktoren ab: von der Art des Biers und vom individuellen Geschmack. Woher beispielsweise die Idee kommt, eine Zitronenscheibe in ein Glas bayrisches Weissbier (oder auch kurz «Weizen» genannt) zu werfen, können wir dir nicht genau sagen. Falls wir den Ersten finden, der’s gemacht hat, wird definitiv ein ernstes Gespräch fällig. Denn auch wenn sich diese Gewohnheit hartnäckig hält, können wir eigentlich nur davon abraten. Erstens verändert die starke Säure der Zitrone den Geschmack des Weissbiers massiv; mit dem, was der Braumeister für dich im Kopf hatte, hat das nur noch wenig zu tun. Zweitens lässt eine Zitronenscheibe den schönen Schaum schneller verschwinden, der dem Weizengenuss doch im wahrsten Sinne des Wortes die Krone aufsetzen sollte.

Blue Moon: Die Orange macht den Unterschied!

Aber halt! Schliesslich gibt es auf dieser Erde nicht nur bayrische Weissbiere. So hat Belgien das verwandte Witbier hervorgebracht, das sich weltweit grosser Beliebtheit erfreut. In den USA wird beispielsweise Blue Moon nach belgischer Brauart hergestellt. Während sich das klassische deutsche Weizen noch immer an das «Reinheitsgebot» hält (Wasser, Hopfen, Malz, Hefe und sonst nichts!), gönnt man sich beim Witbier etwas mehr kreative Freiheit und erreicht ein ganz spezielles Geschmackserlebnis durch die Zugabe von Gewürzen wie Koriander oder Orangenschalen. Im Falle von Blue Moon Belgian White sieht das Rezept von Braumeister Keith Villa die Verwendung der eher süsslichen Schale der Valencia-Orange vor. So entsteht ein Bier mit einem aussergewöhnlichen Aroma, das von einer Orangenscheibe im Glas perfekt ergänzt wird und durch sie einen besonders frischen Twist erhält. Da Witbier ohnehin einen gänzlich anderen Schaum bildet als das typische deutsche Weissbier, entfällt auch dieses Argument gegen einen «Fremdkörper» im Glas.

Haben wir damit gerade die goldene Regel des Weissbiertrinkens definiert: bayrisches Weizen immer ohne Zitrone, aber belgisches Wit niemals ohne Orange? Mitnichten. Denn am Ende lässt sich über Geschmack – einmal mehr – nicht streiten. Und Bier soll nun mal vor allem Spass machen und schmecken. Was dir am meisten mundet, findest du am besten selbst heraus. Dabei wünschen wir dir viel Vergnügen!

Mehr über die Blue Moon Brewing Co. erfährst du in diesem Video: