Mit Astra von Konzert zu Konzert

Am 11. Januar wurde die Elbphilharmonie in Hamburg eröffnet. Wir haben einen Tipp für alle, die Anzug oder Abendkleid nach dem Konzertbesuch möglichst schnell wieder los werden möchten.

Hamburg hat einen neuen «kulturellen Leuchtturm»: Anfang des Jahres wurde die Elbphilharmonie eröffnet. Bauverzögerungen hier, Nachtragskredite dort, bei den Kosten die Milliarde nur knapp verfehlt – eigentlich gäbe es genügend Gründe, das Riesenprojekt richtig doof zu finden. Doch leider scheint Akustiker Yasuhisa Toyota einen wirklich guten Job gemacht zu haben, denn das Klangerlebnis muss Zeitzeugen zufolge überwältigend sein. Das Programm beeindruckt ebenfalls, und dass sich in Deutschlands teuerstem Konzerthaus die ganz Grossen der Szene die Ehre geben, mag auch nicht wirklich zu verwundern.

Mit Astra läuft das

Wie verhält man sich also, wenn man das Spektakel mal erleben, aber gleichzeitig eben doch leises, verächtliches Schnauben zu Protokoll geben möchte? Oder wenn man zwar auf Klassik steht, aber nicht auf das Zwicken eines Kummerbunds unter dem Smoking? Oder nicht versehentlich für den Spross eines Hamburger Patriziergeschlechts gehalten werden möchte? Wir haben die perfekte Lösung für euch gefunden: Übernachtet nach dem Philharmonie-Besuch einfach in der Astra Rockstar Suite in der Superbude. Die Butze kann einiges, vielleicht sogar alles, was ihr braucht. Auf der Leinwand PS zocken: check. Fette Bässe von Bose: check. Massive Doppel-Regen-Dusche: check. Sogar eine kleine (Klapp-)Bühne ist vorhanden, unter der sich auch das Bett mit sechs Schlafplätzen befindet. Die eigenen Instrumente dummerweise zuhause vergessen? Kein Ding, zur Zimmerausstattung gehört eine dem Vernehmen nach recht brauchbare Stromgitarre. Viel besser kann man den kulturellen Kontrapunkt kaum setzen. Aber jetzt atmet erstmal tief durch, denn das Beste kommt ja noch: Im Kühlschrank erwartet euch das Hamburger Bier schlechthin – derbe leckeres Astra. Was dagegen?

Don’t knock if you don’t rock!

Hier noch einige weitere Impression. Aller Credit für die Bilder gebührt Richard Ohme!