Ein Thanksgiving-Wochenende mit der Brooklyn Brewery

Auch in unseren Schweizer Stuben hält der amerikanische Feiertag immer mehr Einzug. Neben Truthahn, Kartoffelstock, Erbsen und Cranberry-Sauce darf natürlich auch das passende Bier nicht fehlen. Wir gehen auf Thanksgiving-Reise mit der Brooklyn Brewery.

Auf dem Bild erkennt man mit einer Nahaufnahme eine Festtafel auf der ein Teller mit einem schön drapierten Stückchen Fleisch und ein Glas Brooklyn steht.

Eine lange Tradition

Thanksgiving, oder zu deutsch das Erntedankfest, hat in den Vereinigten Staaten und in Kanada eine lange Tradition. Obschon es sich nicht wirklich belegen lässt, sehen die Nordamerikaner den Ursprung ihres Thanksgiving-Festes bei Plymouth in Massachusetts im Herbst des Jahres 1621. Dort trafen die Pilgerväter auf den Stamm der Wampanoag-Indianer und feierten angeblich ein dreitätiges Erntedankfest. Die Ureinwohner behaupten allerdings, schon viele Jahre vorher solche Feste gefeiert zu haben.

US-Präsident George Washington rief im Jahr 1789 den 3. Oktober offiziell als Thanksgiving-Tag aus. Abraham Lincoln setzte im Jahre 1863 den letzten Donnerstag eines jeden Novembers als Thanksgiving Feiertag fest. Nach dem Beginn des zweiten Weltkriegs 1939 versuchte Präsident Roosevelt, für die Konjunktur eine längere Einkaufsperiode vor Weihnachten zu etablieren. Aus diesem Grund setzte er den Feiertag auf den vorletzten Donnerstag. In den folgenden zwei Jahren gab es in den verschiedenen Bundesstaaten ziemlich eigenartige Regelungen, bis der Kongress 1941 als Kompromiss für die Thanksgiving-Feier den vierten Donnerstag im November festlegte.

Das Festmahl

An Thanksgiving kommt die ganze Familie zusammen. Deshalb gilt heutzutage, dass dieser Tag einer der stressigsten Feiertage in den USA ist. Denn an keinem Feiertag wird so viel herumgereist wie an Thanksgiving.

Das wohl traditionellste Element einer Thanksgiving-Feier bildet das famose Thanksgiving Dinner: ein bis zur Perfektion gegarter Truthahn sowie eine Reihe von Köstlichkeiten wie beispielsweise Stuffing (Truthahnfüllung), Bratensauce, Süsskartoffeln, Maisbrot (corn bread) oder Cranberry-Sauce – eine Menge Beilagen zum leckeren Vogel also.

Hitzige Diskussionen entbrennen oftmals in der Familie, was das Zubereiten des Dinners angeht. Denn jede und jeder hat nun mal seine ganz eigene Meinung, wie das beste Thanksgiving Dinner genau auszusehen hat. Im Hinblick auf diesen Stress empfiehlt die Brooklyn Brewery ganz geschmeidig in die Vorbereitungen zu starten. Es gibt dafür keinen besseren Tipp als mit einem ihrer kühlen Klassiker – einer Flasche Brooklyn Lager natürlich! Umso mehr, wenn die Zubereitung des Truthahns den Begriff «Turducken» umfasst (mehr dazu hier)

Viele Elemente machen das Fest zu etwas ganz Besonderem:

  • Dankbarkeit: Die meisten von uns kennen dies wohl nur aus Filmen und Serien, aber zum Start eines jeden Thanksgiving Dinners sagt jeder am Tisch, für was er oder sie in diesem Jahr dankbar war. Danach wird mit dem Essen losgelegt, was sich durchaus über mehrere Stunden hinziehen kann.
  • «Wishbone-Ritual»: Ist der Truthahn aufgegessen, bleiben nur noch die Knochen übrig. Für das «Wishbone-Ritual» wird der Gabelbein-Knochen vom Fleisch befreit und getrocknet. Zwei Personen halten je ein Ende des Knochens und wünschen sich etwas. Danach wird der Knochen durchgebrochen. Wer mit dem längeren Stück in den Händen verbleibt, dessen Wunsch geht in Erfüllung.
  • National Football League (NFL) on Thanksgiving Day: An Thanksgiving wird American Football gespielt. Diese Tradition geht bis ins Jahr 1876 zurück, also in die Zeit, zu der das Spiel erfunden wurde. Für viele Familien findet Football an Thanksgiving nicht nur vor dem Fernseher statt, sondern auch in Vorgärten und Parks wird fleissig gespielt.
  • Paraden: An diesem Tag finden auch viele Paraden in den USA statt. Die berühmteste ist wohl die New York’s Thanksgiving Day Parade. Diese Tradition begann im Jahre 1924 und seither nehmen jährlich über zwei Millionen Menschen an dieser Parade teil.
  • Wohltätigkeit: Viele Amerikaner möchten sich an diesem Tag nicht nur bedanken, sondern auch etwas der Gesellschaft zurückgeben. Aus diesem Grund wird in Suppenküchen ausgeholfen, in Altersheimen vorbeigeschaut und die Heilsarmee bei ihren Tätigkeiten rund um Thanksgiving unterstützt.

Der Tag danach: Black Friday!

Eine Tradition, die mittlerweile auch hierzulande hohe Wellen schlägt, ist der Tag nach Thanksgiving: Black Friday. Dieser Tag markiert in den USA den Beginn eines wunderbaren Familienwochenendes sowie den Start der Weihnachtseinkaufssaison. Viele Amerikanerinnen und Amerikaner haben an diesem Tag einen Brückentag. Der Black Friday lockt vor allem durch seine unschlagbaren Rabatte und Schnäppchen. Läden öffnen an diesem Tag früher als sonst, sodass Kunden bereits in den frühen Morgenstunden Schlange stehen (man nennt sie auf englisch «doorbusters»). Man munkelt gar, dass am Black Friday die höchsten Umsätze des Jahres erzielt werden.

Auch hier gibt es wieder eine Empfehlung von Brooklyn, nämlich auf die Rabattschlacht zu verzichten, um noch ein paar Stunden länger den Truthahn verdauen zu können. Gegen Mittag darf dann mal aufgestanden werden. Diese Entscheidung darf ruhig auch gegenüber anderen mit einem hervorragenden Defender IPA verteidigt werden.

 

Happy Thanksgiving everyone!