Valaisanne Limited Editions: Braukunststücke aus Sion

Die Valaisanne Limited Editions verkörpern perfekt die Philosophie der kleinen Walliser Brauerei: Hier entstehen Craft-Biere, welche den Namen noch wirklich verdienen.

Valaisanne Limited Editions: Hand mit zwei Flaschen Juicy IPA

Mit Leidenschaft, ohne Kompromisse: Dieses Mindset begleitet die Braumeisterinnen und Braumeister von Valaisanne jeden Tag bei ihrer Arbeit. Wer je eines der Biere der ältesten Brauerei im Kanton Wallis getrunken hat, kann das nur bestätigen. Feinste Zutaten, Wasser aus der Quelle La Fille auf 1800 M.ü.M. und die typische Walliser Beharrlichkeit ergeben aussergewöhnliche Geschmackserlebnisse. Dies gilt schon für die ständig erhältlichen Sorten wie das Pale Ale oder das unfiltrierte Zwickelbier. Doch die Brasserie Valaisanne greift in regelmässigen Abständen noch ein wenig tiefer in die Trickkiste ihres Handwerks – mit ihren exklusiven Limited Editions.

Walliser Brauhandwerk: traditionell und innovativ

Wir müssen dich gleich vorwarnen: Um ein paar dieser begehrten Flaschen in die Finger zu bekommen, braucht es eine gewisse Portion Glück. Schliesslich werden die Trouvaillen aus der hauseigenen Mikrobrauerei nie in grossen Mengen gefertigt. Vielmehr handelt es sich dabei um echte Liebhaberbiere, die einzig der Kreativität und Experimentierfreudigkeit des Valaisanne-Teams zu verdanken sind. Dieses legt grossen Wert auf die regionale Verwurzelung seiner Limited Editions.

Deswegen arbeitet man bei Valaisanne auch gerne mit Partnern aus dem Wallis zusammen. Für das 2021 kreierte Grape Ale beispielsweise holte man den Winzer Andy Varonier an Bord. Mit seinem umfangreichen Know-how ermöglichte er die Verbindung von Bier und Wein zu einem neuartigen Getränk, das man ohne zu übertreiben als einzigartig bezeichnen darf. Weitere Limited Editions der vergangenen Jahre:

  • Session IPA – ein harmonisches Indian Pale Ale
  • Really Red Ale – eine aromatische und optische Hommage an die Farben des Wallis
  • Imperial Brown Ale – gereift in Jameson-Whiskey-Fässern
  • White IPA – diese aufregende Verschmelzung von Weizenbier und IPA war so erfolgreich, dass sie ins ständige Sortiment aufgenommen wurde.

Neue Limited Editions im Anflug

Im 2022 darfst du dich auf zwei weitere aufsehenerregende Biere aus Sion freuen. Beim ersten von beiden, dem Juicy IPA, setzen die Walliser ganz auf Regionalität: Mit Schweizer Malz und Schweizer Hopfen erschaffen sie ein klassisches, kaltgehopftes New England IPA, auffallend trüb und mit einer herrlich festen Schaumkrone. Eine fruchtige Note im Geruch steht einem samtig-weichen Geschmack mit kräftiger Bittere gegenüber.

Die zweite Limited Edition, das Apricot Sour, findest du am komplett entgegengesetzten Ende der Geschmacksskala, könnte man sagen. Die Malzmischung wird hier mit Münchner Malz angereichert, das trotz seines Namens aus der Schweiz stammt. Es sorgt für eine etwas dunklere Farbe und intensiviert den Malzgeschmack. Damit bildet es den perfekt abgestimmten Kontrast zu den Zitrusnoten des verwendeten Amarillo-Hopfens und der überraschendsten Zutat: dem Püree aus Walliser Aprikosen. So entsteht ein prickelndes und ausgesprochen süffiges Frucht-Sauer-Ale, das perfekt zu einem Sommertag in den Schweizer Bergen passt.

Valaisanne Limited Editions: Es bleibt spannend

Zwar haben wir weiter oben von zwei Limited Editions in diesem Jahr gesprochen. Aus vertraulichen Quellen wissen wir aber, dass sogar eine dritte nicht ausgeschlossen ist. Viel mehr war bisher nicht zu erfahren, was wir jedoch herausfinden konnten: Man spricht derzeit häufig «Röstaromen» in der Brauerei – jegliche Schlussfolgerungen daraus bleiben dir und deinem Sachverstand überlassen. Noch befindet sich dieses Bier aber in der Experimentierphase. Für die Crew bei Valaisanne bedeutet das, dass sie ihre Leidenschaft wieder einmal voll und ganz ausleben darf. Sie sind und bleiben umtriebig, die Walliserinnen und Walliser. Was uns immer wieder neuen Biergenuss beschert.

Mit Super Bock Tickets fürs Montreux Jazz Festival gewinnen

Seit seiner Gründung im Jahr 1967 versammelt das Montreux Jazz Festival internationale Superstars am Ufer des Genfer Sees. Seit einigen Jahren als offizieller Bierlieferant mit an Bord ist Super Bock. Dieser Partnerschaft verdankst du gleich zwei Chancen, Tickets für diesen genialen Anlass zu gewinnen.

Montreux Jazz Festival: Super Bock Sonnenschirm an Bar am See

Auch in diesem Jahr liest sich das Line-up am Montreux Jazz Festival wieder wie ein Who’s Who der globalen Musikszene. Ohne durchdachte Reihenfolge oder Wertung seien nur einige der Highlights genannt:

  • Zum ersten Mal kommen die norwegischen 80er-Jahre Helden A-ha nach Montreux. 
  • Ebenfalls aus dem hohen Norden reist Pop-Fee Björk an – und hat gleich ein ganzes Symphonieorchester mit auf der Bühne.
  • Diana Ross: Wo fängt man da nur an? Motown-Ikone, Soul-Diva, stimmliche Naturgewalt. Und sonst wohl kaum in der Schweiz live zu sehen.
  • Soulig wird es auch mit John Legend, dem begnadeten Songwriter mit der unverwechselbaren  Samtstimme.
  • Hast du im letzten Jahr den Eurovision Song Contest gesehen? Freu dich: Måneskin gibts auch in Montreux zu erleben.
  • Am letzten Tag des Festivals haben wir einen Doubleheader der Superlative, wenn Herbie Hancock und Jamie Cullum im Auditorium Stravinski spielen.

Super Bock: das Bier zum Festival

Nur ein kleiner Auszug, wie gesagt, mit dem wir noch nicht einmal alle Tage des Events abgedeckt haben. Aber das holen wir jetzt noch nach – denn einen Protagonisten wirst du während des gesamten Festivals antreffen: Super Bock ist mittlerweile zum dritten Mal der offizielle Bierpartner in Montreux. Damit ist das traditionsreiche portugiesische Bier an sämtlichen Event-Locations erhältlich. Die 35 Goldmedaillen, mit denen es bisher international ausgezeichnet wurde, reihen sich trefflich ein mit all den Grammys, American Music Awards, MTV Awards und sonstigen Preisen, welche die Künstlerinnen und Künstler des Festivals auf sich vereinen. 

Doch nicht nur deswegen passt Super Bock gut nach Montreux. Während der 14 Tage des Festivals existieren der Hot Dog vom Foodtruck und die Königskrabbe mit confierten Süsskartoffeln friedlich nebeneinander – auch das gehört zum speziellen Charme dieser Veranstaltung. Super Bock macht mit seinem ausbalancierten Geschmack zu beidem eine wunderbare Figur.

Tickets gewinnen – zwei Chancen auf einen Trip nach Montreux

Wir haben geschafft, dir den Mund wässrig zu machen und du hast richtig Lust bekommen, in Montreux dabei zu sein? Dann können wir dir gleich zwei Gelegenheiten bieten, Tickets (und noch ein wenig mehr) zu gewinnen.

Gewinnchance Nummer 1

Klick dich rüber zu justdrink.ch und bestell dir einen 24er-Pack Super Bock. Damit nimmst du automatisch an der Verlosung von 2×2 Tickets für den 12. Juli teil. An dem Tag erwartet die Rockshow von Måneskin, mit den Crawlers aus Belfast als Support Act. Nicht zu vergessen: Bei deiner Bestellung profitierst du erst noch vom aktuellen Aktionsangebot bei justDrink.

Gewinnchance Nummer 2

Ein definitiv unvergessliches Erlebnis gibts direkt bei Super Bock zu gewinnen. Eine private Tour samt Mittagessen im Chalet Claude Nobs «Le Picotin», ein Privatkonzert, Aufenthalt im Fairmont Le Montreux Palace am 16. Juli, und vor allem: Tickets mit Backstage-Zugang zum krönenden Festival-Abschluss mit Herbie Hancock und Jamie Cullum. Wenn du also schon immer mal ganz lässig mit deinem Backstage-Pass an allen Checkpoints vorbeispazieren wolltest, geht’s hier zur Gewinnspielteilnahme.

Montreux Jazz Festival: eine feurige Anekdote zum Abschluss

We all came out to Montreux
On the Lake Geneva shoreline
To make records with a mobile, yeah
We didn’t have much time now

Wenn du dich auch nur im Entferntesten für strombefeuerte Gitarrenmusik interessierst, hast du beim Lesen dieser Zeilen sofort ein legendäres Gitarrenriff im Ohr. Und falls nicht, klick ganz schnell den Play-Button:

Mit «Smoke on the Water» haben Deep Purple einen der grössten Rock-Klassiker aller Zeiten geschaffen. Doch so unverkennbar das legendäre Riff von Gitarrist Ritchie Blackmore auch sein mag: Wir gehen mal frech davon aus, dass du die Story hinter dem Song eher nicht kennen dürftest. Der Text erzählt nämlich die wahre Geschichte eines Feuers im Casino von Montreux, die du hier nachlesen kannst und in der unter anderem diese Zeile vorkommt:

«Funky Claude was running in and out».

Besagter Funky Claude ist niemand anders als Claude Nobs, der Gründer und langjährige Direktor des Montreux Jazz Festival. Angesichts der aussergewöhnlichen Musikveranstaltung, die er uns geschenkt hat, ist es nur passend, dass er in einer so epischen Hymne verewigt ist.

Zwei Frauen halten je ein Flasche Super Bock in Richtung Kamera

Spanisches Bier: nicht nur in den Ferien ein Vergnügen

Spanisches Bier findet man eher selten auf hiesige Getränkekarten. Dabei hat das sonnenverwöhnte Land auch in der Bierabteilung einige wahre Schätze zu bieten. Wir verraten dir, weshalb einer davon ursprünglich aus Südostasien stammt.

Spanisches Bier: Alhambra Reserva Flasche und zwei gefüllte Gläser

Zugegeben, Bier ist nicht das erste alkoholhaltige Getränk, das uns im Zusammenhang mit Spanien in den Sinn kommt. Vorher dürften wir alle eher an einen gepflegten Rotwein – typischerweise einen Rioja – oder die gerade im Sommer beliebte Sangria denken. Dabei hat das Bierbrauen in Spanien eine vergleichsweise lange Tradition. Vermutlich wurde auf der iberischen Halbinsel schon vor Ankunft der Römer Bier hergestellt, wenn auch in einem recht überschaubaren Rahmen. Nennenswerte Bedeutung erlangte der Gerstensaft in Spanien erst im 16. Jahrhundert, als sich unter König Carlos I. deutsch-österreichische und belgische Einflüsse bemerkbar machten und gleichzeitig auch zahlreiche neue Bierbrauer ins Land kamen.

Wie heisst Bier auf Spanisch?

Der altbewährte Name blieb trotz neuer Entwicklungen erhalten: Bier heisst auf Spanisch Cerveza, was sich von Ceres ableitet, der römischen Göttin der Fruchtbarkeit und der Landwirtschaft. Falls du jemals ein Asterix-Buch gelesen oder einen der Filme gesehen hast, erinnerst du dich vielleicht: Auch die Gallier trinken liebend gerne Cervisia. Weshalb sich in beinahe allen anderen mitteleuropäischen Ländern Bezeichnungen durchgesetzt haben, die mit unserem Bier verwandt sind, konnte die Sprachwissenschaft bis heute nicht endgültig klären. Eine Bierlaune des Schicksals könnte man vielleicht sagen.

Übrigens solltest du dich mit einem weiteren Wort vertraut machen, wenn du in Spanien eine Cerveza bestellen möchtest: Caña ist wörtlich übersetzt der Stock oder die Rute, steht aber auch für ein kleines Bier. Im Grunde lässt sich das recht gut mit unserer Stange vergleichen, wobei sich die ausgeschenkte Menge von Region zu Region unterscheidet.

Spanisches Bier: die typischen Sorten

Natürlich hat mit dem Siegeszug der Craft-Beer-Bewegung auch in Spanien die Vielfalt zugenommen. Dennoch bleiben einige Sorten dominant, allen voran das klassische «Helle», das ausserhalb des deutschsprachigen Raums als Lager bezeichnet wird. Bei diesem unterscheidet man in Spanien zwischen:

  • Cerveza clasica (relativ leichtes Bier, das perfekt zu Sommer und Sonne passt)
  • Cerveza especial (etwas stärker und aromatischer, ab etwa 5 % Alkohol)
  • Cerveza Extra (Alkoholgehalt von 6 % und mehr, ähnlich einem Bockbier)

Ein ausgesprochen schmackhaftes Beispiel für eine Cerveza Extra ist Alhambra Reserva. Die Kombination von frischem Quellwasser aus der Sierra Nevada, dem erstklassigen regionalen Gerstenmalz und Saazer Hopfen ergibt ein Edelbier, das du definitiv einmal versuchen solltest.

Aus dem Hause San Miguel kommt die vielleicht bekannteste «Cerveza especial», die du unter Garantie kennst, wenn du je an einem spanischen Strand die Sonne genossen hast. Dabei kommt San Miguel paradoxerweise ursprünglich aus einem Land beinahe schon auf der anderen Seite der Welt – von den Philippinen. Weshalb es trotzdem einen spanischen Namen trägt und wie es letztendlich nach Europa gekommen ist, kannst du hier nachlesen

Auf der Suche nach einer «Cerveza clasica» landest du schnell bei San Miguel Fresca. Dieser erfrischende Begleiter für laue Sommerabende gilt als die spanische Antwort auf das wohlbekannte mexikanische Bier mit dem «C» im Namen – und muss sich in diesem Vergleich keineswegs verstecken. Zumal sie auf wesentlich kürzerem Weg zu dir nach Hause gelangt.

San Miguel: Junge Menschen feiern an einem Tisch mit Meer im Hintegrund

Spanisches Bier: Brain Freeze muss nicht sein

Üblicherweise wird Bier in Spanien eiskalt serviert. Das mag gerade im Sommer perfekt zu den dortigen Temperaturen passen. Doch spätestens, wenn du dir auch nach deinen Ferien zu Hause ein spanisches Bier gönnen möchtest, dürfen es auch mal ein paar Grad mehr sein (hier findest du einen kleinen Guide zu diesem nicht ganz einfachen Thema). Bezüglich der passenden kulinarischen Begleitung musst du dir nicht lange den Kopf zerbrechen. Am besten gönnst du dir eine Auswahl feiner Tapas. Dann fühlst du dich gleich, als wärst du wieder zurück in den Ferien. Saludos y buen provecho!

Feed me, I’m Irish – Kraft tanken für den St. Patrick’s Day

Am 17. März sieht die Welt grün: Menschen tragen grüne Kleider, Flüsse werden grün gefärbt, in vielen Städten werden Paraden mit Kobolden und dreiblättrigen Kleeblättern gefeiert, alles zu Ehren des irischen Schutzpatrons St. Patrick. Wer sich aber schlecht darauf vorbereitet, erlebt an diesem Tag schnell sein blaues Wunder. Wir zeigen dir, welche Energiequellen dich durch den Tag bringen.

Tisch ganz in grün gedeckt für den St. Patrick's Day

Full Irish Breakfast

Beginnen wir mit der wichtigsten Mahlzeit des Tages, dem Frühstück. Und in dieser Hinsicht machen die Iren mit ihrem Full Irish Breakfast keine halben Sachen. Zu einem Full Irish gehören Speck (in Irland «Rashers» genannt), irische Würstchen mit ihrem ganz besonderen und einzigartigen Geschmack, Spiegelei, Champignons, Blutwurst und gebratene Tomaten. Keine Bohnen, staunst du? Kannst du zwar auch haben, aber eigentlich gehören sie eher zum nachbarlichen Pendant, dem Full English. Stattdessen wird noch die eine oder andere Scheibe Irish Soda Bread serviert. Was das ist, verraten wir dir im nächsten Abschnitt.

Irish Soda Bread

Das süss-salzige Irish Soda Bread fehlt bei fast keiner irischen Mahlzeit. Dieses Brot brilliert nicht nur durch seine goldbraune Kruste, nein. Es ist leicht und innen ganz zart und weich. Das liegt am Backpulver und an der Buttermilch, die auch für das Aufgehen verantwortlich sind, denn für dieses Brot wird keine Hefe verwendet. Und aus diesem Grund gehört das Irish Soda Bread zur Kategorie der Schnellbrote. In der Tat braucht man für die Zubereitung nicht mehr als 10 Minuten und im Ofen bleibt die Mischung gerade mal 45 Minuten. Du glaubst uns nicht? Die Dame im Video mit dem charmanten Akzent zeigt dir, wie einfach und schnell es geht. Und übrigens, wer es gerne etwas süsslich hat, darf gerne noch Johannisbeeren in den Teig werfen.

Corned Beef and Cabbage

DER Klassiker schlechthin am Paddy’s Day, der aber hierzulande weniger bekannt ist. Traditionell wird das Corned Beef, also ein grosses Stück gepökelte Rinderbrust, zwei bis drei Stunden im eigenen Saft gekocht, bis es gar ist. Das Fleisch wird dann rausgenommen und im restlichen Wasser wird dann das Cabbage, also der Kohl, zusammen mit weiterem Gemüse beigelegt und für 15 bis 30 Minuten gekocht. Alternativ kann man das Fleisch auch nur teilweise garen lassen und dann im Ofen braten, und auch den Kohl kann man in einer Pfanne anbraten – da lassen wir dich gerne experimentieren. Was aber dazu nicht fehlen darf ist das passende Bier, und dazu eignet sich nichts besser als ein Guinness.

Toastie

Seien wir ehrlich: Die Chancen, dass du am St. Patrick’s Day in einem Pub landest, sind relativ hoch. So steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass du dir zwischen ein paar Schlucken Gerstensaft noch einen Happen zu essen gönnst. Da gibt es kaum einen typischeren irischen Snack als den Toastie. Wie, du weisst nicht was ein Toastie ist? Wir beschreiben ihn mal so: Ein Toastie ist Glück in Sandwich-Form. Die Freunde von Guinness haben ein Video davon auf Facebook und Instagram hochgeladen, bei welchem dir das Wasser im Mund zusammenlaufen wird. 

Fühlst du dich nun gewachsen, die Feierlichkeiten in Angriff zu nehmen? Gut, wir haben nämlich zwei legendäre Partys, die ihr lang ersehntes Comeback feiern! Zum einen findet am 19. März im Restaurant Baragge der «St. Patrick’s Day Sursee» statt, und zum anderen wartet der Thyon St. Patrick’s Day auf deinen Besuch.

Da sagen wir schon mal: Sláinte!

5 Beer Hacks – plus 2 Warnungen als Bonus

Ohne Zweifel: Im Hinblick auf dein Bier solltest du vor allem wissen, WAS du gerade trinkst. Doch manchmal kann auch ein wenig Know-how drumherum nicht schaden – beispielsweise, wenn du vergessen hast, das eingekaufte Bier in den Kühlschrank zu packen. Deswegen präsentieren wir Life Hacks rund um Hopfen und Malz. Oder kurz: Beer Hacks.

Beer Hacks: Junger Mann mit Bierglas sucht nach genialer Idee

Beer Hack #1: Putzen mit Bier?

Grundsätzlich empfehlen wir Bier ja nur für deinen persönlichen Genuss. Doch wir haben uns von erfahrenen Putzteufeln belehren lassen, dass es sich auch ausgezeichnet als Reinigungsmittel eignet. So lassen sich mit Bier alte Töpfe wieder zum Strahlen bringen, ohne dass du irgendwelche Chemikalien benötigst oder dir mit Stahlwolle die Finger wundpolieren musst. Noch einfacher geht es bei im Laufe der Zeit matt gewordenen Armaturen: Du füllst einfach eine Plastiktüte mit Bier und stülpst sie über den Wasserhahn. Sogar Goldschmuck wird wieder wie neu, wenn du ihn für ein paar Stunden in Bier einlegst. Die Wirkung beschränkt sich übrigens nicht auf Metall: Auch Holzoberflächen lassen sich mit Bier wunderbar polieren. Disclaimer zu deiner und unserer Sicherheit: Es muss unbedingt Helles sein, sonst könnten unerwünschte Flecken zurückbleiben. Dass du nicht gerade die teuerste Flasche aus deinem Craft-Beer-Vorrat benutzt, versteht sich wohl von selbst. 

Beer Hack #2: Bier am Start – nur der Flaschenöffner fehlt?

Ja, natürlich gibt es dafür Lösungen. Die offensichtlichste ist der Griff zum Feuerzeug. Falls du dich noch nie daran versucht hast, musst du vor allem wissen: Der Trick liegt in der Hebelkraft. Zuerst legst du eine Hand in einem möglichst festen Griff um die Flasche. Dein Zeigefinger berührt dabei den Kronkorken, und das Feuerzeug schiebst du dazwischen. Mit ein wenig Übung spürst du schnell, wie sich der Verschluss so öffnen – oder besser: aushebeln – lässt. Hast du die Technik erst einmal gemeistert, klappt es mit allen möglichen Utensilien, vom Zollstock bis zum Magic Marker. Und wenn mal alle Stricke reissen, geht es sogar mit einem Blatt Papier. Glaubst du nicht? Sieh hier:

Beer Hack #3: Bier als Marinade für dein Grillgut?

Dazu sagen wir ganz klar und eindeutig: Jein. Marinade auf Bierbasis kommt gut, keine Frage. Rezepte dafür gibt es zur Genüge und vermutlich hast du selbst schon das eine oder andere getestet. Jetzt kommt das grosse Aber: Immer wieder sieht man besonders findige Gesellen, die lässig mit einer Flasche Bier in der Hand am Grill stehen und das Fleisch immer wieder grosszügig übergiessen. Um es kurz zu machen: Davon können wir dir nur abraten. Denn mehr als andere wirbelt die Flüssigkeit die Glut auf, die sich zuerst munter in der Luft verteilt und dann auf deinem Grillgut absetzt. Das schmeckt nicht nur unangenehm, es kann auch ernsthaft gesundheitsschädlich sein. Im Prinzip ist es noch ganz einfach: Bier schüttet man nicht aus, man trinkt es – wenn du nur einen einzigen unserer Ratschläge beherzigst, dann bitte diesen.

Beer Hack #4: Zu viel Schaum auf dem Bier? Oder etwa gar keiner?

Wie schön sich die Schaumkrone auf deinem Bier präsentiert, hängt keineswegs nur von deinen Fähigkeiten beim Einschenken ab. Ein Bierglas will nämlich auch richtig gereinigt werden. Oberstes Gebot: Nimm die dir Zeit und spüle (gründlich!) von Hand ab – die Geschirrwaschmaschine ist tabu! Idealerweise verwendest du ein fettlösendes Reinigungsmittel. Danach spülst du es gründlich mit klarem Wasser aus und lässt es an der Luft trocknen. Damit schaltest du die wichtigsten Gegenspieler der gediegenen Schaumbildung aus: Schmutzreste, Fett und Fusseln. Ausserdem solltest du ein Bierglas auch wirklich nur für Bier verwenden. Dann klappt’s auch mit dem Schaum!

Beer Hack #5: Du hast vergessen, genügend Bier kaltzustellen?

Nach der Klarspülung zum Abschluss eine nachdrückliche Klarstellung. Häufig hört man die Empfehlung, Bier in Eiswürfelformen einzufrieren. Klingt eigentlich clever: Damit kannst du warmes Bier kühlen, ohne es zu verwässern. Ausserdem lassen sich dafür Bierreste verwenden, die du sonst weggeschüttet hättest. Food Waste gilt es zu vermeiden, völlig klar, und Beer Waste erst recht. Aber mal im Ernst: nicht mit solchen Mitteln! Schales Bier einfrieren, um es später doch noch zu konsumieren? Nein danke, ohne uns. Zumal du dich ja vermutlich bewusst für das Bier in deiner Hand entschieden hast, und es nicht mit einem anderen vermischen möchtest. Was sich mit solchen «Bierwürfeln» kaum vermeiden liesse. Doch keine Sorge, wir haben eine simple und effiziente Lösung für dein Temperaturproblem. Du packst die zu kühlenden Flaschen in eine Schüssel, füllst sie mit Eiswürfeln auf und schüttest eine Handvoll Speisesalz darüber. Nach wenigen Minuten hast du gut gekühltes Bier – ganz ohne zweifelhafte Überbleibsel von der letzten Party. Und dazu gleich noch ein Tipp: Nicht jedes Bier schmeckt kurz vor dem Gefrierpunkt am besten. Hier findest du unsere Empfehlungen.

Bierteig: ein Alleskönner – sogar für den Dry Veganuary

Bierteig darf mit Fug und Recht als Multitalent bezeichnet werden: Er verträgt sich mit Fisch ebenso gut wie mit Gemüse oder Obst. Ausserdem verlangt er kein jahrelang erarbeitetes Spezialwissen – lediglich das passende Bier musst du auswählen. Und: Bierteig kannst du problemfrei vegan und alkoholfrei zubereiten, falls gewünscht.

Bierteig wird zubereitet: Mehl zwischen zwei klatschenden Händen

Es gehört zu den wohl grössten Tragödien der Geschichte, dass wir heute nicht mehr wissen, wer den Teig erfunden hat. Für absoluten Nonsense wurden Menschen Denkmäler errichtet. Doch der geniale Geist, dem die Idee entsprang, Mehl mit Flüssigkeit zu mischen und dann zu backen, ist zur ewigen Namenlosigkeit verurteilt. Dabei hat er oder sie doch die Grundlage für eine schier unendliche Genussvielfalt geschaffen. So simpel – und doch so wunderbar. Vielleicht nicht ganz so revolutionär, aber doch nicht minder visionär war dann der Schritt, das Gemenge noch mit Bier aufzuwerten. Das vielleicht Beste daran: Der Bierteig funktioniert eben nicht nur mit deftigen Speisen, wie den bekannten Eglifilets, sondern auch mit Süssem, wie beispielsweise Früchten – die Apfelringe dürften das prominenteste Beispiel dafür sein.

Hier ein typisches «Basisrezept» für Bierteig:

  • 150 g Weizenmehl
  • 150 g Paniermehl
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 150 ml Bier

Nahrungsmittel deiner Wahl in Mehl wenden, in den Teig tauchen, in heissem Fett ausbacken, fertig ist der Gaumenschmaus. Je nach Verwendungszweck kannst du den Bierteig anpassen und mit kleinen Kniffen zusätzlich pimpen. Muskatnuss, Zucker, Zimt, Vanillezucker, geriebene Zitronenschale: Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Du kannst guten Gewissens an deinem persönlichen Rezept herumexperimentieren, für die resultierenden Produkte finden sich immer dankbare Abnehmer.

Sicher ist dir aufgefallen, dass dieses Rezept keine tierischen Zutaten enthält. Alle Biere, die du bei uns findest, sind vegan friendly. Somit steht dem veganen Bierteig nichts mehr im Weg.

Bierteig – mit welchem Bier eigentlich?

Damit sind wir beim letzten Punkt unseres Basisrezepts angekommen, der uns im Grunde am meisten interessiert: beim Bier. Einleitend sei gesagt, dass es tatsächlich gewisse Biersorten gibt, die sich nicht wirklich gut eignen. Dazu gehört alles mit einem hohen IBU-Wert, sprich die besonders bitteren Biere. Von Pils, IPA und Konsorten solltest du lieber die Finger lassen, wenn du nicht bewusst einen eher herben Teig produzieren willst. Klassische Lagerbiere sind hingegen immer top, auch dunkle Biere machen sich prächtig und geben dem Teig noch eine aussergewöhnliche Farbe. Vielleicht willst du es ja sogar mal mit einem Guinness versuchen? Eine spezielle Note erzeugst du mit Hefeweizen, wie in unserem Rezept für Apfelküchle

Dry January: Bierteig ohne Alkohol

Ob vom Alkohol nach dem Frittieren überhaupt noch etwas übrig bleibt, da scheiden sich die Geister ein wenig. Wenn du für Kinder kochst, den Dry January feierst oder aus anderen Gründen auf Alkohol verzichten möchtest, bleiben dir ausgezeichnete Alternativen. Denn mittlerweile gibt es von vielen Brauereien wirklich gute alkoholfreie Biere, wie beispielsweise: