Malty Christmas: Wie Bier die Festtage versüsst

Die Weihnachtszeit ist eine Zeit der Besinnlichkeit und des Beisammenseins. Wir zeigen dir, wie du sie noch magischer gestalten kannst, als sie ohnehin schon ist.

Drei Guinness-Dosen auf einem Tisch mit Mandarinen und Erdnüssen daneben

Seien wir mal ehrlich: Die Adventszeit macht eigentlich nur Freude. Klar, die Weihnachtseinkäufe sind stressig. Und ja, der guten Mariah kann man ab dem ersten Advent schon nicht mehr zuhören. Das sehen wir alles ein. Aber die schönen Seiten dieser speziellen Zeit übertrumpfen die mühseligen Seiten haushoch. Zum einen besteht die Christmas-Playlist aus weit mehr als nur diesem einen Song (schon mal was von Frank Sinatra gehört?). Und zum Anderen kann man ungeniert im Weihnachtspulli von einem Apero zum anderen pilgern. Wie, du weisst nicht, was du an diese Anlässe mitbringen sollst? Wir haben ein paar Tipps für dich.

Guinness Cupcakes

Klassische Weihnachtsgebäcke wie Mailänderli oder Schneesterne sind lecker und gehören zur Vorweihnachtszeit wie der Rütlischwur zum 1. August, keine Frage. Da allerdings gefühlt jede Person in deinem Umfeld genau diese Guetzli im Übermass backt, bieten wir dir die Möglichkeit, mit Guinness Cupcakes aus der Menge herauszustechen.

Was du dafür brauchst sind:

  • 250 ml Guinness Draught
  • 500 g Butter
  • 80 g Kakao
  • 280 g Mehl
  • 400 g Rohrzucker
  • 2 Eier
  • 140 ml Buttermilch
  • 2 TL Natron
  • ½ TL Backpulver
  • 1 Vanilleschote
  • 250 g Puderzucker
  • 300 g Doppelrahmfrischläse
  • 1 Fläschchen Vanillearoma

Heize den Backofen auf 180 °C vor und bereite die Cupcake-Bleche mit den Papierförmchen vor. Mische Mehl, Natron und Backpulver in eine grosse Schüssel. In einer anderen Schüssel rührst du die Eier mit der Buttermilch. Gib nun das Guinness und 250 g Butter in einen Topf und erhitze ihn, bis die Butter geschmolzen ist. Nimm dann den Topf vom Herd und füge Kakao, Zucker und Vanilleschote hinzu. Wenn alles gut vermischt ist, gibst du die Eier-Buttermilch-Mischung in den Topf.

Dieses Biergemisch dann in die grosse Schüssel mit dem Mehl geben und alles miteinander verrühren. Nicht erschrecken, wenn der Teig sehr flüssig scheint, das ist normal. Nun den Teig zu 2/3 in die Förmchen füllen und die Cupcakes für 15 bis 20 Minuten in den Ofen schieben. Nach dem Backen können sie kurz mit dem Blech abkühlen und dann auf einem Rost vollständig auskühlen.

Für das Topping wird zuerst die restliche Butter für ungefähr 4 Minuten in einer weiteren Schüssel gerührt. Wenn sie fast weiss und schön fluffig ist, kann man den Puderzucker nach und nach dazu sieben. Jetzt noch den Frischkäse und das Vanillearoma dazugeben und alles miteinander verrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Die Cupcakes verzieren können jetzt damit verziert werden.

Weihnachtsbiere

An einem Apero darf aber auch kein Bier fehlen – ergo darf an einem Weihnachtsapero kein Weihnachtsbier fehlen. Denn diese saisonalen Spezialitäten verfügen über spezielle Aromen, die gepaart mit winterlicher Küche (und den besagten Cupcakes) die Magie dieser Jahreszeit verstärken. Ideal, um den Chef bei der Weihnachtsfeier hinsichtlich des Jahresendgespräch zu besänftigen.

Das Schneider Weisse Aventinus ist das Paradebeispiel eines Weihnachtsbieres. Der erste Weizen-Doppelbock Bayerns (Schneider Weisse ist nunmal ein echter Vorreiter in allen Belangen) steckt voller Feuer und komplexen Aromen von Nelken, Pflaumen und Rosinen. Die daraus resultierende Kraft verwandelt simple Gatherings in denkwürdige Happenings und einfache Wichtelgeschenke in Grundsteine von Freundschaften.

Ob jetzt als Mitbringsel oder als Goodie-Bag, ob in flüssiger oder solider Form, Bier trägt zur Magie Weihnachtens bei. In diesem Sinne wünschen wir dir frohe Festtage.

After Work: auf ein Bierchen mit den Besties

Nachdem wir unsere Feierabende monatelang unter freiem Himmel verbracht haben, präsentiert sich derzeit der Weg ins Pub um die Ecke als die eindeutig attraktivere Option. Oder anders ausgedrückt: Die Zeit der After-Work-Partys ist wieder angebrochen – und ja, da sind wir gerne mit am Start.

After Work Setting: Volles Glas und Flasche Hop House 13

Woher kommt die After-Work-Party eigentlich?

Wann und wo die allererste «offizielle» After-Work-Party stattgefunden hat, können wir dir nicht sagen. Denn der Trend stammt zwar ohne Zweifel aus den USA, nicht aber der Name: Den Begriff After-Work-Party benützt dort niemand, den haben wir hier im deutschsprachigen Raum erfunden. Entsprechend gab es im Ursprungsland der unbegrenzten Feiermöglichkeiten noch nie eine After-Work-Party, die auch als solche angekündigt war. 

Fest steht aber: Die Idee fand ihren Weg via London nach Mitteleuropa. Da sie vor allem bei all jenen Menschen auf grossen Anklang stiess, die nach einem langen Tag vor dem Bildschirm voll ungenutzter Energie aus dem Büro purzeln, war und ist sie vor allem ein städtisches Phänomen. Nehmen wir Zürich als Beispiel: Ob an der Europaallee, im Geroldsgarten, Odeon oder Nelson Pub – die After-Work-Angebote sind hier ebenso vielfältig wie zahlreich.

Oder Basel, wo du die Auswahl hast zwischen Locations wie der Sandoase, der Ausgangsmeile Steinenvorstadt mit unter anderem dem Yardbird und dem Mr. Pickwick Pub, oder Läden in der erweiterten Innenstadt wie etwa dem Flanagan’s. Zuletzt werfen wir noch einen Blick in die Hauptstadt: Dort hat mit dem Kater Karlo gerade eine altbekannte Grösse nach einem längeren Winterschlaf Wiedereröffnung gefeiert und erwartet dich für einen Feierabend-Drink. Der lässt sich auch im Turbo Lama oder bei Mr. Pickwick wunderbar geniessen. Haben wir etwas vergessen? Garantiert, denn die gesamte Palette können wir hier einfach nicht unterbringen. Dringende Ergänzungswünsche richtest du bitte an welcome@houseofbeer.ch.

Eine After-Work-Party braucht keine Rechtfertigung

Was sich im Laufe der Zeit stark gewandelt hat, ist der Vorwand, unter dem man sich zum Feiern unter der Woche trifft. Je nach Jahrgang (alt genug, um dich zu erinnern, jung genug, um es noch nicht zu vergessen) hast du vielleicht noch die Salsa-Klänge im Ohr, die rund um die Jahrtausendwende an solchen Events gerne zu hören waren. Ja, die Meinungen mögen auseinandergehen, doch wir sagen: Angesichts der Tanzkünste so einiger Bürotiger ist es nicht die schlechteste Entwicklung, dass nicht an jeder After-Work-Party die Cucaracha zertrampelt wird – wenn du verstehst…

Mittlerweile darf man auch ohne Rechtfertigung einfach in fröhlicher Runde auf ein Bierchen gehen. Übrigens: Falls du in diesem speziellen Punkt nach einer Empfehlung suchst, können wir dir zum Beispiel Hop House 13 ans Herz legen. Als leichtes und doch charaktervolles Lager passt es perfekt zu einem gemütlichen Abend während der Woche. (Pro Tipp: Vollendet abgerundet wird der Genuss mit feinen Satay-Spiessen, wenn diese in der Bar deiner Wahl verfügbar sind.)

Gibt es für das Feierabendbier einen Desscode?

Ja, wenn du dich an einschlägigen Modemagazinen orientierst. Nein, wenn du uns fragst. Den Ratschlag einer bekannten Männer-Lifestyle-Zeitschrift, «sich bereits am Morgen ein passendes Outfit» zu überlegen, würden wir definitiv ablehnen. Schliesslich geht es darum, mit Kolleginnen und/oder Kollegen Spass zu haben. Das sollte ganz bestimmt auch mal spontan möglich sein und nicht schon beim ersten Klingeln des Weckers geplant werden.

In diesem Sinne wünschen wir viel Vergnügen für alle After-Work-Erlebnisse, die in den kommenden Monaten auf dich warten mögen. Ob mit Salsa, Hardrock, Performance Kunst, Krawatte, High Heels, Sneakers oder Jogginghose: Gönn dir schöne Stunden mit deinen Lieblingsmenschen. Die letzten Jahre haben uns gelehrt, dass man diese Möglichkeit nicht für selbstverständlich nehmen darf.

«Sober October»: 31 Tage Regeneration

Der Verzicht auf Alkohol über einen ganzen Monat kann definitiv Gutes bewirken – es kann einem Bierliebhaber allerdings auch schwerfallen. Glücklicherweise haben wir den einen oder anderen Trick auf Lager, um deinen «Sober October» zu versüssen.

Aktionen und Challenges zum einmonatigen Alkoholverzicht sind nichts Neues. Der «Dry January», der die Eskapaden der Festtage ungeschehen machen soll und in manchen Fällen mit einer veganen Diät kombiniert wird, hat sich schon seit Jahren etabliert. Nun wird auch im Oktober zur Abstinenz gerufen. Vom Timing her ist es durchaus nachvollziehbar: Wir haben einen wunderbaren Festivalsommer in den Beinen, viele der Spätsommerabende haben wir im Biergarten verbracht und die Rückkehr des Oktoberfests haben wir auch gebührend gefeiert – eine kleine Pause kann da nicht schaden. Das ist auch richtig so. Der «Sober October», also der nüchterne Oktober, hilft dir, dich zu regenerieren, und das noch für einen guten Zweck. Ein Bierchen zwischendurch darfst du dir trotzdem gönnen, schliesslich gibt es äusserst schmackhafte alkoholfreie Alternativen.

Wo kommt der «Sober October» her?

Vorweg wollen wir potenzielle Irrtümer aus der Welt schaffen: Der «Sober October» hat keine Verbindung zum Oktoberfest. Tatsächlich rief die australische Organisation Life Education 2010 die Kampagne «Oc-sober» ins Leben, mit dem sie die jungen Menschen des Staates Queensland zum Verzicht auf Alkohol für den ganzen Monat animierte. Die britische Organisation MacMillian Cancer Support liess sich von der Idee inspirieren und verwandelte das Wortspiel in einen Reim. Zudem rief sie alle Teilnehmenden des «Sober October» auf, das Geld, das sie in diesem Monat für Alkohol ausgegeben hätten, ihrer Organisation zu spenden und so Krebskranken zu helfen.

Du brauchst aber nicht Down Under oder in UK zu leben, um beim «Sober October» mitzumachen. Es muss auch nicht im Rahmen einer spezifischen Wohltätigkeitsaktion stattfinden. Es ist absolut legitim, dass der gute Zweck sich nur auf dein Wohlbefinden beschränkt.

Alkoholverzicht ist nicht gleich Bierverzicht

«Hört sich wunderbar an, aber ein Monat ganz ohne Bier klingt nicht so prickelnd», sagst du? Glaub uns, wir verstehen dich bestens. Glücklicherweise haben wir mit unserer Auswahl an alkoholfreien Bieren ein Ass im Ärmel, das schwer zu übertrumpfen ist.

Das Brooklyn Special Effects überrascht mit seinem Pinienaroma und angenehm bitterem Abgang. Dieses Lagerbier lässt sich bestens mit einem Salat und gegrilltem Hähnchen kombinieren – perfekt, um die paar Pfunde zu viel loszuwerden.

Das Schneider Weisse Alkoholfrei ist das Bier der Ausdauersportler – frag die Freunde des Engadin Skimarathon. Dieser vollmundige isotonische Durstlöscher duftet nach Honig und Kornfeldern und bringt den Genuss deines Wurstsalats auf die nächste Stufe.

Ein weiterer hervorragender Durstlöscher zum Abschluss von sportlichen Betätigungen ist übrigens das Super Bock 0.0, das mit seiner erfrischenden Fruchtigkeit überzeugt.

Mit dem Valaisanne Sans Alcool hat auch die Schweiz einen würdigen Repräsentanten in Sachen alkoholfreie Biere. Diese hopfenbetonte Kreation sticht nämlich heraus mit ihren tropischen Aromen und vor allem ihrer kompakten weissen Schaumkrone – das Auge trinkt ja schliesslich mit. Wenn es aber etwas süsser und dickflüssiger sein soll, kannst du auf Grimbergen 0.0 zurückgreifen. Dieses balancierte Abteibier ist dein idealer Begleiter zum Apéro und leichten Speisen.

Seit einem Jahr bietet auch Guinness mit dem Guinness 0.0 eine alkoholfreie Alternative an. Der Brauvorgang ist gleich wie beim Draught, aber durch das Kaltfiltrationsverfahren wird dem Guinness 0.0 der Alkohol sanft entzogen. So bleibt der einzigartige Guinness Geschmack perfekt erhalten.

Aber da ist doch Alkohol drin?

Bestimmt ist dir aber aufgefallen, dass einige dieser Biere nicht komplett alkoholfrei sind. Tatsächlich weisen diese einen Alkoholgehalt von bis zu 0.5 % vor. Der Alkoholgehalt hängt von der Brautechnik ab: Entweder entzieht man nachträglich dem Bier den Alkohol, oder man stoppt den Gärvorgang, bevor sich ein Alkoholgehalt von mehr als 0,5 % bildet (mehr dazu erfährst du hier).

Diese 0.5 % Alkohol sind rechtlich gesehen auch die Obergrenze, um als alkoholfreies Bier bezeichnet zu werden. Dieser Alkoholgehalt ist auch komplett unbedenklich im Bezug auf Fahrtüchtigkeit – schliesslich ist in einer vollreifen Banane genauso viel Alkohol enthalten. So gesehen kannst du guten Gewissens für die Weiterführung deines «Sober October» auf unsere Selektion zurückgreifen.

Und damit Prost, auf den alkoholfreien Genuss!

Das Oktoberfest ist zurück – mit Schneider Weisse

Nach einer längeren Pause findet ab Mitte dieses Monats endlich wieder die «Wiesn» statt. Auch hierzulande wird der Oktober wieder leidenschaftlich zelebriert – natürlich auch mit den Bieren der ältesten Weissbierbrauerei Bayerns.

Am 17. September eröffnet der Münchner Oberbürgermeister um Punkt 12 Uhr mittags mit dem Anstich des ersten Bierfasses und der Ankündigung «O’zapft is!» das 187. Oktoberfest. Ganze 1078 Tage mussten die Freunde des guten Geschmacks ihre Lederhosen und Dirndl im Schrank verstaut halten, bevor sie nun wieder auf der geliebten Theresienwiese gemeinsam anstossen können. Die Vorfreude ist riesig!

Man muss aber nicht zwingend nach München fahren, um das Oktoberfest gebührend zu feiern. Tatsächlich sind «Schweizer Wiesn» seit geraumer Zeit nicht mehr vom Partykalender für die Monate September und Oktober wegzudenken. Und genau wie das Münchner Original feiern die Oktoberfeste hierzulande dieses Jahr auch ihr Comeback. Nur logisch, dass Schneider Weisse, die älteste Weissbierbrauerei Bayerns, mit von der Partie ist und an den folgenden Veranstaltungen zu deinem Wohlbefinden beiträgt.

Oktoberfest Kreuzlingen

Liebhaber des Bodensees aufgepasst: Vom 9. bis zum 17. September heisst es jeweils freitags und samstags in der Bodensee Arena Kreuzlingen: «Die Wiesn ist los!». Für gute Laune sorgen Schlager-Legende Mickie Krause, Mallorca-Star Mia Julia und Bier-Sensation Schneider’s Helles Landbier. «Wie bitte, Schneider kann doch nur Weizen?!» denkst du dir dabei vielleicht. Wir haben Georg Schneider VI. gefragt, er meint, Lagerbier sei eigentlich gar nicht untypisch für die Brauerei.

Oktoberfest Süri

Einen knappen Monat später wird auch in Zürich, Entschuldigung, wir meinen Süri, gefeiert. Dieses Jahr findet die 30. Ausgabe des Oktoberfest Süri statt und wird gleich an drei Wochenenden in der Gaudi-Halle (ja, die Location heisst wirklich so) gefeiert, nämlich vom 7. bis zum 22. Oktober, jeweils freitags und samstags. So kann niemand sagen, er hätte keine Zeit gehabt, vorbeizuschauen, um eine Schneider Weisse zu geniessen.

Oktoberfest Zürichsee

Auch am anderen Ende des Zürichsees wird an drei Wochenenden gefeiert – und zwar jeweils drei Tage lang. Im Seedamm Plaza in Pfäffikon SZ wird vom 13. bis 29. Oktober das 14. Oktoberfest Zürichsee veranstaltet, bei welchem man immer von Donnerstag bis Samstag bayrische Spezialitäten wie Hax’n mit Kraut, Schweinsbraten, heisser Leberkäs oder natürlich Brez’n im typischen Ambiente geniessen kann. Übrigens: Bei der letzten Ausgabe haben die 6.910 Besucher des Oktoberfestes sagenhafte 13.952 Mass Bier getrunken. Falls sie dieses Jahr mit den Gläsern nicht nachkommen, kannst du auch dort gerne auf eine Schneider Weisse umsteigen. Und eigentlich auch, wenn sie genügend Gläser haben.

Oktoberfest Sarnen

Einen einzelnen Event bieten die Freunde in Sarnen an – dieser wird aber dafür umso herzhafter zelebriert. Denn das Oktoberfest Sarnen findet am 8. Oktober in der Aula Cher des Schulhausareals statt, und bietet mit Biergarten, einer Auswahl an Schneider Weisse, Anzapfen des Bürgermeisters und Dirndl- und Lederhosenverleih wirklich alles, was das Oktoberfestherz begehrt.

So, jetzt weisst du bestens Bescheid, wo du das Oktoberfest feiern kannst. Weisst du aber, was es mit dem Oktoberfest auf sich hat? Wir haben dir eine kleine Geschichtslektion vorbereitet, damit du am Fest mit deinem Expertenwissen brillieren kannst.

Auf eine friedliche Wiesn!

Rezepte mit Cider, dem vergessenen Kuseng des Bieres

Cider ist nicht nur eine wunderbare fruchtige Alternative zu Bier, um den sommerlichen Durst zu löschen. Auch die Hobby-Köche und Barkeeper unter uns sollten dem anderen goldenen Getränk, besonders von Magners, Beachtung schenken.

Dass Bier als Kochzutat verwendet werden kann, sollte für niemanden ein Geheimnis sein. Ob als Bierteig, als Sauce oder zum Einbeizen, Bier ist weit mehr als ein köstlicher Durstlöscher. Was das Bier kann, kann sein entfernter Cousin aber schon lange: der Cider. Und gerade im Sommer kommt die fruchtige Erfrischung gelegen, wie die folgenden Ideen beweisen.

Provenzalische Cider-Koteletts

Wo kommt Cider denn überhaupt her? Cider wurde im heutigen Grossbritannien zur Zeit der römischen Besatzung erfunden. Tatsächlich brachten die Römer den Apfelanbau auf der Insel voran und verfügten sogar über die notwendige Technologie zum Auspressen von Früchten in grossem Ausmass.

So ist es nicht sonderlich überraschend, dass sich Cider trotz angelsächsischer Herkunft bestens mit mediterraner Küche vereinen lässt – wie zum Beispiel mit den provenzalischen Cider-Koteletts. Hierfür benötigen wir:

  • 4 ausgelöste Schweinekoteletts (à ca. 300 g)
  • 80 g Hartkäse (z. B. Comté; Stück)
  • 80 g gekochter Schinken
  • 2 Knoblauchzehen
  • 500 g Kartoffeln
  • Schalotten
  • Butter
  • Thymian
  • Kräuter der Provence
  • 200 ml Cider, beispielsweise Magners

Einfach die Koteletts einschneiden und mit dem feingeschnittenen Käse und Schinken füllen. Danach werden sie in einem Bräter für etwa 2 Minuten pro Seite in Butter angebraten, bevor sie rausgenommen und zur Seite gestellt werden. So wird für die geviertelten und geschälten Kartoffeln, die feingeschnittenen Knoblauch, Schalotten und alle Kräuter Platz gemacht, um sie ebenfalls anzubraten, ehe man sie mit dem Cider ablöscht. Die Koteletts kommen zurück in den Bräter und diesen wiederum schieben wir in einen vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C, Umluft: 180 °C, Gas: s. Hersteller), um für ca. 1 1⁄2 Stunden zu schmoren. Falls dir die im Magners enthaltenen 17 Apfelsorten zu wenig sind, darfst nach einer Stunde gerne geviertelte Äpfel um die Koteletts verteilen. Bon appétit!

Cocktails

Leicht übersieht man, dass Cider als sommerliche Erfrischung dem Bier das Wasser reichen kann – und vermutlich noch mehr, dass er eine wunderbare Cocktail-Grundlage ist. Vor allem eignen sich hierfür Cidersorten, die mit zusätzlichen Früchten (wie Beeren) im Brauprozess bereichert wurden. Mit ihnen lässt sich beispielsweise eine prickelnde Peach & Berry-Cider Sangria zaubern, welche die Ferienstimmung aufkommen lässt. Hierfür benötigen wir:

  • 1 L Beeren-Cider, beispielsweise das Magners Berry
  • 150 ml Pfirsichliqueur
  • Gestückelte Pfirsiche und Erdbeeren
  • Eine handvoll Minze
  • Eis

Die Zutaten werden dann einfach in einen Krug gegeben und gerührt. Kalt servieren und schon fühlt man sich an die Playa versetzt.

Mit der bald beginnenden Birnensaison möchten wir auch die süsse Schwester des Apfels honorieren – denn auch die Birne fällt nicht weit vom Stamm und lässt sich bestens als Cider verwerten. Und dieser süssliche Cider dient als exzellente Basis für spätsommerliche Cocktails wie das Sparkling Pear Cider, die sich auch später im Jahr geniessen lassen. Benötigt werden hierfür:

  • 2 Birnen 
  • 4 Shots Burbon
  • 500 ml Birnencider, beispielsweise das Magners Pear
  • 2 Zitronenscheiben
  • 4 Teelöffel Zimt
  • Zerstossenes Eis

Wie bei der Sangria werden die Zutaten in einen Krug gegeben und gerührt. Die Drinks werden dann kalt serviert und am besten in einer mit Jazz beschallten Lounge genossen, um der Classiness des Drinks gerecht zu werden.

Fazit

Wir von House of Beer glauben an Biervielfalt und gastronomische Horizonterweiterungen. Und manchmal muss man weiter als bis zum Bierglas schauen. Denn es ist nicht immer Bier, was goldig glänzt – manchmal bescheren auch der Apfelwein und seine Ableitungen dem Gaumen neue Glücksmomente.

7 perfekte Sommermomente, um Schneider’s Helles Landbier zu geniessen

Sommer. Sonne. Glückliche Gesichter, wohin man blickt. Kann’s überhaupt noch besser werden? Wir sagen: ja. Zum Beispiel mit einem kräftigen Schluck Schneider’s Helles Landbier. 

Schneider's Helles Landbier: Sixpack auf Velo-Gepäckträger

Wenn du «Schneider» und «Bier» hörst, denkst du vermutlich zuerst an Weizen. Seit ziemlich genau 150 Jahren braut der Familienbetrieb mehrere Sorten Weissbier. Brauereigründer Georg Schneider war im Jahr 1872 der erste Bürgerliche, dem in Bayern das Privileg zugesprochen wurde, Weissbier herzustellen. Wohlgemerkt von Märchenkönig Ludwig II., dem wir das weltberühmte Schloss Neuschwanstein verdanken, das auch als Inspiration für das Disney-Logo gedient hat – aber das ist eine andere Geschichte.

Noch heute wird die Brauerei von einem Georg Schneider geleitet, und zwar dem Ur-Ur-Ur-Enkel des Gründers. Er und sein Team sind bekannt dafür, bei aller Tradition auch offen zu sein für Innovationen. Wie beispielsweise, nach 150 Jahren Treue zum Weizen ein Helles Bier zu brauen. So kam im vergangenen Jahr Schneider’s Helles Landbier  auf den Markt: Handwerklich gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516, präsentiert es sich erfrischend-süffig und kommt am Dorfstammtisch genauso gut an wie bei der Party in der Studi-WG.

Zu welchen Gelegenheiten passt Schneider’s Helles Landbier also am besten? Zu allen, sind wir versucht zu sagen. Um es ein wenig einzugrenzen, wollen wir uns in der folgenden Liste auf typische Sommermomente beschränken. Natürlich kannst du unsere Empfehlungen nach Belieben und Bedarf ergänzen.

1. Zur Feier am Ende einer Wanderung

Ganz ähnlich wie Bayern, die Heimat von Schneider’s Helles Landbier, bietet die Schweiz schier unerschöpfliche Wanderwege in traumhafter Naturkulisse. Wenn dir nicht nur der Aufstieg, sondern auch der Abstieg gut gelungen ist, die Beine sich so herrlich müde anfühlen und dein Körper nach einem herzhaften Znacht ruft, bietet sich ein Landbier als massgeschneiderte Ergänzung an. Wichtig: Das gilt ganz eindeutig für die Verpflegung am Ende deiner Tour, denn gerade in den Bergen ist deine volle Aufmerksamkeit gefragt.

2. Den Seilpark heil überstanden

Hochseilgärten gehören seit vielen Jahren zu den beliebtesten Ausflugszielen. Von der Einsteigerrunde bis hin zum Profiparkour bieten sie unterschiedlich furchteinflössende Gelegenheiten, dein Geschick und vor allem deinen Mut unter Beweis zu stellen. Und ja, ganz ehrlich, wenn du die Route namens «Reinhold Messner sein Vater» hinter dich gebracht hast, hast du dir ein Schneider’s Helles Landbier redlich verdient.

3. Mal wieder den Rasen gemäht

Hausbesitzerinnen und -besitzer kennen das nur zu gut: Im Sommer spriesst das Gras im Garten, als gäbe es kein Morgen. Je grösser der Umschwung, desto abschreckender der Schweinehund, den man am Wochenende überwinden muss, um den Rasenmäher aus der Garage zu holen. Oder gehörst du vielleicht zu jener seltenen Spezies von Menschen, die eine riesige Freude daran haben, die Strategie beim Mähen zu optimieren und die cleversten Wege auszutüfteln? So oder so: Ein Landbier zur Belohnung nach getaner Arbeit schmeckt doch allen gleich gut. Erst recht, wenn man dabei mit Befriedigung auf das vollbrachte Werk blicken kann.

4. Die Freunde kommen zu Besuch

Ein paar unbedachte Nachrichten in der Whatsapp-Gruppe, die schnell eine Eigendynamik entwickeln, und schon stehen am Samstag die Kolleginnen und Kollegen auf der Matte. Grillieren ist doch das Einfachste in diesem Fall, denkst du dir vielleicht. Dann können alle mitbringen, worauf sie gerade Lust haben. Nur vielleicht denkst du damit nicht weit genug – schliesslich muss ja auch das Bier zu allem passen. Na, zum Glück kann man mit Schneider’s Helles Landbier nicht viel falsch machen … 😉

5. Totalausfall dank Sommergewitter

Stell dir dieses Szenario vor: Der heisseste Tag des Jahres sorgt für ein gewaltiges Gewitter, ein Blitzeinschlag legt die Stromversorgung im gesamten Umkreis lahm, samt aller Handymasten und damit dem mobilen Internet. Entsetzlich? Keineswegs. Statt dich am Abend in TikTok-Videos zu verlieren, ist endlich mal digitaler Detox angesagt. Dazu gibt’s Schneider Helles Landbier als gesunde Portion Erdung und Symbol für die Rückbesinnung auf etwas mehr Beschaulichkeit.

6. Wieder nichts gefangen?

Kein Zweifel: Die Schweiz ist ein Paradies für Fischer. Zwar haben wir gerade keine passenden Statistiken zur Hand oder Zeit, selbst welche zu fälschen. Doch vermutlich gibt es wenige Länder, die ein ähnlich grosses Angebot an Seen, Teichen, Flüssen und Bächen aufweisen. Die Angel auswerfen, versonnen übers Wasser blicken, den Gang der Welt im Herzen bewegen – dazu darf man sich auch mal ein Helles Landbier gönnen. Zumal man nicht vergessen sollte: Trotz der grossen Auswahl an Gewässern gibt es keine Garantie, mit einem stattlichen Fang nach Hause zu kommen. Insofern liegt der tiefere Sinn so manchen Angelausflugs am Ende in seiner philosophischen Natur.

7. Ein Besuch im Biergarten

Ohne mit Georg Schneider gesprochen zu haben, vermuten wir mal, dass Schneider’s Helles Landbier genau hierfür entwickelt wurde: den Besuch im Biergarten, idealerweise gepaart mit einem Wurstsalat oder ganz puristisch mit einer Butterbreze. Pro Tip: Falls es im Biergarten deines Vertrauens Schneider’s Helles Landbier noch gar nicht gibt, ist spätestens jetzt die Zeit gekommen, es mit Nachdruck einzufordern. Am besten eingeleitet mit einer höflich-bayerischen Verstärkung aus der Kategorie «Sacklzement, Kreizbirnbaam und Hollerstaun». Dann spürt dein Gegenüber sofort, dass du weisst, wovon du sprichst.

Falls du unsere Seite regelmässig besuchst, ist dir vermutlich aufgefallen: Beim letzten Punkt haben wir ein wenig geflunkert. Oder wie andere sagen würden: ganz frech gelogen. Natürlich haben wir mit Georg Schneider VI. gesprochen, sogar recht ausführlich. Hier kannst du nachlesen, was er über das Landbier, dessen Entstehung und ein Trinkgefäss namens «Willibecher» zu erzählen hatte.