Spanisches Bier: nicht nur in den Ferien ein Vergnügen

Spanisches Bier findet man eher selten auf hiesige Getränkekarten. Dabei hat das sonnenverwöhnte Land auch in der Bierabteilung einige wahre Schätze zu bieten. Wir verraten dir, weshalb einer davon ursprünglich aus Südostasien stammt.

Spanisches Bier: Alhambra Reserva Flasche und zwei gefüllte Gläser

Zugegeben, Bier ist nicht das erste alkoholhaltige Getränk, das uns im Zusammenhang mit Spanien in den Sinn kommt. Vorher dürften wir alle eher an einen gepflegten Rotwein – typischerweise einen Rioja – oder die gerade im Sommer beliebte Sangria denken. Dabei hat das Bierbrauen in Spanien eine vergleichsweise lange Tradition. Vermutlich wurde auf der iberischen Halbinsel schon vor Ankunft der Römer Bier hergestellt, wenn auch in einem recht überschaubaren Rahmen. Nennenswerte Bedeutung erlangte der Gerstensaft in Spanien erst im 16. Jahrhundert, als sich unter König Carlos I. deutsch-österreichische und belgische Einflüsse bemerkbar machten und gleichzeitig auch zahlreiche neue Bierbrauer ins Land kamen.

Wie heisst Bier auf Spanisch?

Der altbewährte Name blieb trotz neuer Entwicklungen erhalten: Bier heisst auf Spanisch Cerveza, was sich von Ceres ableitet, der römischen Göttin der Fruchtbarkeit und der Landwirtschaft. Falls du jemals ein Asterix-Buch gelesen oder einen der Filme gesehen hast, erinnerst du dich vielleicht: Auch die Gallier trinken liebend gerne Cervisia. Weshalb sich in beinahe allen anderen mitteleuropäischen Ländern Bezeichnungen durchgesetzt haben, die mit unserem Bier verwandt sind, konnte die Sprachwissenschaft bis heute nicht endgültig klären. Eine Bierlaune des Schicksals könnte man vielleicht sagen.

Übrigens solltest du dich mit einem weiteren Wort vertraut machen, wenn du in Spanien eine Cerveza bestellen möchtest: Caña ist wörtlich übersetzt der Stock oder die Rute, steht aber auch für ein kleines Bier. Im Grunde lässt sich das recht gut mit unserer Stange vergleichen, wobei sich die ausgeschenkte Menge von Region zu Region unterscheidet.

Spanisches Bier: die typischen Sorten

Natürlich hat mit dem Siegeszug der Craft-Beer-Bewegung auch in Spanien die Vielfalt zugenommen. Dennoch bleiben einige Sorten dominant, allen voran das klassische «Helle», das ausserhalb des deutschsprachigen Raums als Lager bezeichnet wird. Bei diesem unterscheidet man in Spanien zwischen:

  • Cerveza clasica (relativ leichtes Bier, das perfekt zu Sommer und Sonne passt)
  • Cerveza especial (etwas stärker und aromatischer, ab etwa 5 % Alkohol)
  • Cerveza Extra (Alkoholgehalt von 6 % und mehr, ähnlich einem Bockbier)

Ein ausgesprochen schmackhaftes Beispiel für eine Cerveza Extra ist Alhambra Reserva. Die Kombination von frischem Quellwasser aus der Sierra Nevada, dem erstklassigen regionalen Gerstenmalz und Saazer Hopfen ergibt ein Edelbier, das du definitiv einmal versuchen solltest.

Aus dem Hause San Miguel kommt die vielleicht bekannteste «Cerveza especial», die du unter Garantie kennst, wenn du je an einem spanischen Strand die Sonne genossen hast. Dabei kommt San Miguel paradoxerweise ursprünglich aus einem Land beinahe schon auf der anderen Seite der Welt – von den Philippinen. Weshalb es trotzdem einen spanischen Namen trägt und wie es letztendlich nach Europa gekommen ist, kannst du hier nachlesen

Auf der Suche nach einer «Cerveza clasica» landest du schnell bei San Miguel Fresca. Dieser erfrischende Begleiter für laue Sommerabende gilt als die spanische Antwort auf das wohlbekannte mexikanische Bier mit dem «C» im Namen – und muss sich in diesem Vergleich keineswegs verstecken. Zumal sie auf wesentlich kürzerem Weg zu dir nach Hause gelangt.

San Miguel: Junge Menschen feiern an einem Tisch mit Meer im Hintegrund

Spanisches Bier: Brain Freeze muss nicht sein

Üblicherweise wird Bier in Spanien eiskalt serviert. Das mag gerade im Sommer perfekt zu den dortigen Temperaturen passen. Doch spätestens, wenn du dir auch nach deinen Ferien zu Hause ein spanisches Bier gönnen möchtest, dürfen es auch mal ein paar Grad mehr sein (hier findest du einen kleinen Guide zu diesem nicht ganz einfachen Thema). Bezüglich der passenden kulinarischen Begleitung musst du dir nicht lange den Kopf zerbrechen. Am besten gönnst du dir eine Auswahl feiner Tapas. Dann fühlst du dich gleich, als wärst du wieder zurück in den Ferien. Saludos y buen provecho!

Feed me, I’m Irish – Kraft tanken für den St. Patrick’s Day

Am 17. März sieht die Welt grün: Menschen tragen grüne Kleider, Flüsse werden grün gefärbt, in vielen Städten werden Paraden mit Kobolden und dreiblättrigen Kleeblättern gefeiert, alles zu Ehren des irischen Schutzpatrons St. Patrick. Wer sich aber schlecht darauf vorbereitet, erlebt an diesem Tag schnell sein blaues Wunder. Wir zeigen dir, welche Energiequellen dich durch den Tag bringen.

Tisch ganz in grün gedeckt für den St. Patrick's Day

Full Irish Breakfast

Beginnen wir mit der wichtigsten Mahlzeit des Tages, dem Frühstück. Und in dieser Hinsicht machen die Iren mit ihrem Full Irish Breakfast keine halben Sachen. Zu einem Full Irish gehören Speck (in Irland «Rashers» genannt), irische Würstchen mit ihrem ganz besonderen und einzigartigen Geschmack, Spiegelei, Champignons, Blutwurst und gebratene Tomaten. Keine Bohnen, staunst du? Kannst du zwar auch haben, aber eigentlich gehören sie eher zum nachbarlichen Pendant, dem Full English. Stattdessen wird noch die eine oder andere Scheibe Irish Soda Bread serviert. Was das ist, verraten wir dir im nächsten Abschnitt.

Irish Soda Bread

Das süss-salzige Irish Soda Bread fehlt bei fast keiner irischen Mahlzeit. Dieses Brot brilliert nicht nur durch seine goldbraune Kruste, nein. Es ist leicht und innen ganz zart und weich. Das liegt am Backpulver und an der Buttermilch, die auch für das Aufgehen verantwortlich sind, denn für dieses Brot wird keine Hefe verwendet. Und aus diesem Grund gehört das Irish Soda Bread zur Kategorie der Schnellbrote. In der Tat braucht man für die Zubereitung nicht mehr als 10 Minuten und im Ofen bleibt die Mischung gerade mal 45 Minuten. Du glaubst uns nicht? Die Dame im Video mit dem charmanten Akzent zeigt dir, wie einfach und schnell es geht. Und übrigens, wer es gerne etwas süsslich hat, darf gerne noch Johannisbeeren in den Teig werfen.

Corned Beef and Cabbage

DER Klassiker schlechthin am Paddy’s Day, der aber hierzulande weniger bekannt ist. Traditionell wird das Corned Beef, also ein grosses Stück gepökelte Rinderbrust, zwei bis drei Stunden im eigenen Saft gekocht, bis es gar ist. Das Fleisch wird dann rausgenommen und im restlichen Wasser wird dann das Cabbage, also der Kohl, zusammen mit weiterem Gemüse beigelegt und für 15 bis 30 Minuten gekocht. Alternativ kann man das Fleisch auch nur teilweise garen lassen und dann im Ofen braten, und auch den Kohl kann man in einer Pfanne anbraten – da lassen wir dich gerne experimentieren. Was aber dazu nicht fehlen darf ist das passende Bier, und dazu eignet sich nichts besser als ein Guinness.

Toastie

Seien wir ehrlich: Die Chancen, dass du am St. Patrick’s Day in einem Pub landest, sind relativ hoch. So steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass du dir zwischen ein paar Schlucken Gerstensaft noch einen Happen zu essen gönnst. Da gibt es kaum einen typischeren irischen Snack als den Toastie. Wie, du weisst nicht was ein Toastie ist? Wir beschreiben ihn mal so: Ein Toastie ist Glück in Sandwich-Form. Die Freunde von Guinness haben ein Video davon auf Facebook und Instagram hochgeladen, bei welchem dir das Wasser im Mund zusammenlaufen wird. 

Fühlst du dich nun gewachsen, die Feierlichkeiten in Angriff zu nehmen? Gut, wir haben nämlich zwei legendäre Partys, die ihr lang ersehntes Comeback feiern! Zum einen findet am 19. März im Restaurant Baragge der «St. Patrick’s Day Sursee» statt, und zum anderen wartet der Thyon St. Patrick’s Day auf deinen Besuch.

Da sagen wir schon mal: Sláinte!

5 Beer Hacks – plus 2 Warnungen als Bonus

Ohne Zweifel: Im Hinblick auf dein Bier solltest du vor allem wissen, WAS du gerade trinkst. Doch manchmal kann auch ein wenig Know-how drumherum nicht schaden – beispielsweise, wenn du vergessen hast, das eingekaufte Bier in den Kühlschrank zu packen. Deswegen präsentieren wir Life Hacks rund um Hopfen und Malz. Oder kurz: Beer Hacks.

Beer Hacks: Junger Mann mit Bierglas sucht nach genialer Idee

Beer Hack #1: Putzen mit Bier?

Grundsätzlich empfehlen wir Bier ja nur für deinen persönlichen Genuss. Doch wir haben uns von erfahrenen Putzteufeln belehren lassen, dass es sich auch ausgezeichnet als Reinigungsmittel eignet. So lassen sich mit Bier alte Töpfe wieder zum Strahlen bringen, ohne dass du irgendwelche Chemikalien benötigst oder dir mit Stahlwolle die Finger wundpolieren musst. Noch einfacher geht es bei im Laufe der Zeit matt gewordenen Armaturen: Du füllst einfach eine Plastiktüte mit Bier und stülpst sie über den Wasserhahn. Sogar Goldschmuck wird wieder wie neu, wenn du ihn für ein paar Stunden in Bier einlegst. Die Wirkung beschränkt sich übrigens nicht auf Metall: Auch Holzoberflächen lassen sich mit Bier wunderbar polieren. Disclaimer zu deiner und unserer Sicherheit: Es muss unbedingt Helles sein, sonst könnten unerwünschte Flecken zurückbleiben. Dass du nicht gerade die teuerste Flasche aus deinem Craft-Beer-Vorrat benutzt, versteht sich wohl von selbst. 

Beer Hack #2: Bier am Start – nur der Flaschenöffner fehlt?

Ja, natürlich gibt es dafür Lösungen. Die offensichtlichste ist der Griff zum Feuerzeug. Falls du dich noch nie daran versucht hast, musst du vor allem wissen: Der Trick liegt in der Hebelkraft. Zuerst legst du eine Hand in einem möglichst festen Griff um die Flasche. Dein Zeigefinger berührt dabei den Kronkorken, und das Feuerzeug schiebst du dazwischen. Mit ein wenig Übung spürst du schnell, wie sich der Verschluss so öffnen – oder besser: aushebeln – lässt. Hast du die Technik erst einmal gemeistert, klappt es mit allen möglichen Utensilien, vom Zollstock bis zum Magic Marker. Und wenn mal alle Stricke reissen, geht es sogar mit einem Blatt Papier. Glaubst du nicht? Sieh hier:

Beer Hack #3: Bier als Marinade für dein Grillgut?

Dazu sagen wir ganz klar und eindeutig: Jein. Marinade auf Bierbasis kommt gut, keine Frage. Rezepte dafür gibt es zur Genüge und vermutlich hast du selbst schon das eine oder andere getestet. Jetzt kommt das grosse Aber: Immer wieder sieht man besonders findige Gesellen, die lässig mit einer Flasche Bier in der Hand am Grill stehen und das Fleisch immer wieder grosszügig übergiessen. Um es kurz zu machen: Davon können wir dir nur abraten. Denn mehr als andere wirbelt die Flüssigkeit die Glut auf, die sich zuerst munter in der Luft verteilt und dann auf deinem Grillgut absetzt. Das schmeckt nicht nur unangenehm, es kann auch ernsthaft gesundheitsschädlich sein. Im Prinzip ist es noch ganz einfach: Bier schüttet man nicht aus, man trinkt es – wenn du nur einen einzigen unserer Ratschläge beherzigst, dann bitte diesen.

Beer Hack #4: Zu viel Schaum auf dem Bier? Oder etwa gar keiner?

Wie schön sich die Schaumkrone auf deinem Bier präsentiert, hängt keineswegs nur von deinen Fähigkeiten beim Einschenken ab. Ein Bierglas will nämlich auch richtig gereinigt werden. Oberstes Gebot: Nimm die dir Zeit und spüle (gründlich!) von Hand ab – die Geschirrwaschmaschine ist tabu! Idealerweise verwendest du ein fettlösendes Reinigungsmittel. Danach spülst du es gründlich mit klarem Wasser aus und lässt es an der Luft trocknen. Damit schaltest du die wichtigsten Gegenspieler der gediegenen Schaumbildung aus: Schmutzreste, Fett und Fusseln. Ausserdem solltest du ein Bierglas auch wirklich nur für Bier verwenden. Dann klappt’s auch mit dem Schaum!

Beer Hack #5: Du hast vergessen, genügend Bier kaltzustellen?

Nach der Klarspülung zum Abschluss eine nachdrückliche Klarstellung. Häufig hört man die Empfehlung, Bier in Eiswürfelformen einzufrieren. Klingt eigentlich clever: Damit kannst du warmes Bier kühlen, ohne es zu verwässern. Ausserdem lassen sich dafür Bierreste verwenden, die du sonst weggeschüttet hättest. Food Waste gilt es zu vermeiden, völlig klar, und Beer Waste erst recht. Aber mal im Ernst: nicht mit solchen Mitteln! Schales Bier einfrieren, um es später doch noch zu konsumieren? Nein danke, ohne uns. Zumal du dich ja vermutlich bewusst für das Bier in deiner Hand entschieden hast, und es nicht mit einem anderen vermischen möchtest. Was sich mit solchen «Bierwürfeln» kaum vermeiden liesse. Doch keine Sorge, wir haben eine simple und effiziente Lösung für dein Temperaturproblem. Du packst die zu kühlenden Flaschen in eine Schüssel, füllst sie mit Eiswürfeln auf und schüttest eine Handvoll Speisesalz darüber. Nach wenigen Minuten hast du gut gekühltes Bier – ganz ohne zweifelhafte Überbleibsel von der letzten Party. Und dazu gleich noch ein Tipp: Nicht jedes Bier schmeckt kurz vor dem Gefrierpunkt am besten. Hier findest du unsere Empfehlungen.

Bierteig: ein Alleskönner – sogar für den Dry Veganuary

Bierteig darf mit Fug und Recht als Multitalent bezeichnet werden: Er verträgt sich mit Fisch ebenso gut wie mit Gemüse oder Obst. Ausserdem verlangt er kein jahrelang erarbeitetes Spezialwissen – lediglich das passende Bier musst du auswählen. Und: Bierteig kannst du problemfrei vegan und alkoholfrei zubereiten, falls gewünscht.

Bierteig wird zubereitet: Mehl zwischen zwei klatschenden Händen

Es gehört zu den wohl grössten Tragödien der Geschichte, dass wir heute nicht mehr wissen, wer den Teig erfunden hat. Für absoluten Nonsense wurden Menschen Denkmäler errichtet. Doch der geniale Geist, dem die Idee entsprang, Mehl mit Flüssigkeit zu mischen und dann zu backen, ist zur ewigen Namenlosigkeit verurteilt. Dabei hat er oder sie doch die Grundlage für eine schier unendliche Genussvielfalt geschaffen. So simpel – und doch so wunderbar. Vielleicht nicht ganz so revolutionär, aber doch nicht minder visionär war dann der Schritt, das Gemenge noch mit Bier aufzuwerten. Das vielleicht Beste daran: Der Bierteig funktioniert eben nicht nur mit deftigen Speisen, wie den bekannten Eglifilets, sondern auch mit Süssem, wie beispielsweise Früchten – die Apfelringe dürften das prominenteste Beispiel dafür sein.

Hier ein typisches «Basisrezept» für Bierteig:

  • 150 g Weizenmehl
  • 150 g Paniermehl
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 150 ml Bier

Nahrungsmittel deiner Wahl in Mehl wenden, in den Teig tauchen, in heissem Fett ausbacken, fertig ist der Gaumenschmaus. Je nach Verwendungszweck kannst du den Bierteig anpassen und mit kleinen Kniffen zusätzlich pimpen. Muskatnuss, Zucker, Zimt, Vanillezucker, geriebene Zitronenschale: Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Du kannst guten Gewissens an deinem persönlichen Rezept herumexperimentieren, für die resultierenden Produkte finden sich immer dankbare Abnehmer.

Sicher ist dir aufgefallen, dass dieses Rezept keine tierischen Zutaten enthält. Alle Biere, die du bei uns findest, sind vegan friendly. Somit steht dem veganen Bierteig nichts mehr im Weg.

Bierteig – mit welchem Bier eigentlich?

Damit sind wir beim letzten Punkt unseres Basisrezepts angekommen, der uns im Grunde am meisten interessiert: beim Bier. Einleitend sei gesagt, dass es tatsächlich gewisse Biersorten gibt, die sich nicht wirklich gut eignen. Dazu gehört alles mit einem hohen IBU-Wert, sprich die besonders bitteren Biere. Von Pils, IPA und Konsorten solltest du lieber die Finger lassen, wenn du nicht bewusst einen eher herben Teig produzieren willst. Klassische Lagerbiere sind hingegen immer top, auch dunkle Biere machen sich prächtig und geben dem Teig noch eine aussergewöhnliche Farbe. Vielleicht willst du es ja sogar mal mit einem Guinness versuchen? Eine spezielle Note erzeugst du mit Hefeweizen, wie in unserem Rezept für Apfelküchle

Dry January: Bierteig ohne Alkohol

Ob vom Alkohol nach dem Frittieren überhaupt noch etwas übrig bleibt, da scheiden sich die Geister ein wenig. Wenn du für Kinder kochst, den Dry January feierst oder aus anderen Gründen auf Alkohol verzichten möchtest, bleiben dir ausgezeichnete Alternativen. Denn mittlerweile gibt es von vielen Brauereien wirklich gute alkoholfreie Biere, wie beispielsweise:

Guinness 0.0: Eine Ikone für jede Gelegenheit

Das bekannte, tiefdunkle Rubinrot. Der cremige, feinporige Schaum. Die einzigartig sanfte Textur. Der typische, bitter-süsse Geschmack. Mit seinen unverwechselbaren Eigenschaften gilt Guinness weltweit als der Inbegriff irischen Biers. Jetzt gibt es das legendäre Stout auch in einer alkoholfreien Variante – als Guinness 0.0.

Frau mit Guinness 0.0 Dose vor Guinness 0.0 Truck

Die St. James’s Gate Brewery in Dublin blickt auf eine Tradition zurück, die ihresgleichen sucht: Den Mietvertrag für das Gelände unterschrieb der Brauereigründer Arthur Guinness im Jahr 1759 – mit einer Laufzeit von unglaublichen 9000 Jahren, was zu einem beliebten Fact für jedes Pub Quiz und andere Trivia-Spiele geworden ist. In den vergangenen gut 250 Jahren ist der Name Guinness beinahe schon zum Synonym für «Stout» geworden, doch sich auf diesen Lorbeeren auszuruhen, käme den umtriebigen Braumeister:innen in Dublin niemals in den Sinn. Ihr neuestes Meisterstück bedient ein immer häufiger geäussertes Bedürfnis: ein Bier zu geniessen, aber dabei auf den Konsum von Alkohol zu verzichten. «Die Lancierung von Guinness 0.0 unterstreicht unser langjähriges Engagement für Innovation, Experimentierfreude und Mut beim Brauen», so Gráinne Wafer, die globale Markenchefin bei Guinness.

Was macht Guinness 0.0 so aussergewöhnlich?

Nach rund vier Jahren Entwicklungsarbeit ist man im Hause Guinness überzeugt, ein alkoholfreies Bier ohne den geringsten Kompromiss beim Geschmack erschaffen zu haben. Denn im Grunde wird hier ganz einfach Guinness gebraut, mit den gleichen Zutaten und auf die altbekannte Weise. Eine speziell entwickelte Filtermethode ermöglicht es, den Alkohol in einem nächsten Schritt besonders schonend wieder zu entziehen. Die charakteristischen Noten von Kaffee und Schokolade bleiben dank dieses Kunstgriffs erhalten, das Ergebnis ist 100% Guinness mit 0% Alkohol.

Aisling Ryan, Innovation Brewer bei Guinness, fasste es im Vorfeld des Markteintritts treffend zusammen: «Wir haben mit Guinness 0.0 ein Geschmackserlebnis geschaffen, das wir in der Welt der alkoholfreien Biere für einmalig halten. Wir können es nicht erwarten, dass die Leute es endlich selbst versuchen können!» Für deine erste Bestellung haben wir noch einen kleinen Tipp für dich: Als offizielle Sprachregelung hat sich mittlerweile «Guinness Zero» eingebürgert, vermutlich entstanden in den Pubs von Dublin.

Wie nochmal – rubinrot?

Well well, da hat jemand aufmerksam gelesen. Ja, wir haben in der Einleitung Guinness als rubinrot bezeichnet. Aber Guinness trägt doch den Übernamen «The Black Stuff», magst du vielleicht einwenden. Völlig richtig. Wer dafür die Verantwortung trägt, können wir dir leider nicht sagen, und völlig aus der Luft gegriffen ist er ja nicht. Auf den ersten Blick, möchten wir hinzufügen, denn bei genauerem Hinsehen erkennt man den rötlichen Schimmer doch recht deutlich. Beispielsweise, wenn du dir die Zeit nimmst, dir den berühmten Guinness Surge mal genauer anzusehen:

In diesem Sinne: Slàinte!

Mit Coors im Ace Café Airstream nächtigen

Das Ace Café in Luzern bietet in Zusammenarbeit mit AriZona und Coors unvergessliche Übernachtungen in einem klassischen amerikanischen Airstream-Wohnwagen an.

Ace Café Airstream Wohnwagen

Vom ersten «Terminator» über «Hot Tub Time Machine» bis zu «Avengers: Endgame»: Basierend auf unzähligen Hollywood-Filmen könnte man glauben, dass Zeitreisen immer jede Menge Probleme mit sich bringen. Aber, werte Leserschaft, wir präsentieren heute den Gegenbeweis: Der gerade erst der Öffentlichkeit vorgestellte «Ace Café Airstream» ermöglicht euch einen Endorphin-anregenden Trip zurück in die kultigen 1950er Jahre in den USA – ganz ohne Gefährdung des Raum-Zeit-Kontinuums. Alles was ihr für die Reise benötigt, ist Zugang zum Internet, denn eine Übernachtung in dem klassischen Traum-Wohnwagen lässt sich ganz bequem über Airbnb oder bei Lodgify buchen.

Kaltes Coors und weitere Annehmlichkeiten

Beim Airstream handelt sich nicht einfach um einen typischen Durchschnitts-Wohnwagen, den man hundertfach auf einem Campingplatz am Hallwilersee finden könnte. Die Chrom-Optik macht schon von aussen richtig Freude, doch spannend wird es eigentlich erst, wenn ihr den Airstream mit seinem durchdachten Interior-Konzept einmal betretet. Es erwarten euch zahlreiche High-End-Features wie das stylische Sofa von Hans Olsen, ein Norge-Kühlschrank original aus den 50er Jahren oder eine voll funktionsfähige Küchenzeile, falls ihr euch zwischendurch mal lecker etwas brutzeln möchtet. Vom Bett aus bietet das grosse Panoramafenster einen schicken Ausblick, ein geräumiger Nassbereich mit Dusche und WC komplettiert die komfortable Ausstattung.

 

Männer trinken Coors vor Ace Cafe Airstream Wohnwagen

 

Als Partner des Ace Café Airstream hat es sich Coors natürlich nicht nehmen lassen, für ausreichend Biervorrat im Kühlschrank zu sorgen. Was würde zu diesem Setting auch besser passen als das ikonische US-Bier aus den Rocky Mountains? Geniessen könnt ihr euer Coors auf der Veranda des Airstreams, gleich neben der privaten Feuerstelle. Und falls euch das dann doch einen Tick zu verklärt-romantisch ist, geht ihr einfach rüber ins Ace Café und mischt euch dort unters Volk. Unser Tipp: Am besten mietet ihr den Airstream während einem der beliebten Ace Café Meets, den Event für alle Freunde hochdrehender Motoren und gepflegten Rock’n’Rolls!