After Work: auf ein Bierchen mit den Besties

Nachdem wir unsere Feierabende monatelang unter freiem Himmel verbracht haben, präsentiert sich derzeit der Weg ins Pub um die Ecke als die eindeutig attraktivere Option. Oder anders ausgedrückt: Die Zeit der After-Work-Partys ist wieder angebrochen – und ja, da sind wir gerne mit am Start.

After Work Setting: Volles Glas und Flasche Hop House 13

Woher kommt die After-Work-Party eigentlich?

Wann und wo die allererste «offizielle» After-Work-Party stattgefunden hat, können wir dir nicht sagen. Denn der Trend stammt zwar ohne Zweifel aus den USA, nicht aber der Name: Den Begriff After-Work-Party benützt dort niemand, den haben wir hier im deutschsprachigen Raum erfunden. Entsprechend gab es im Ursprungsland der unbegrenzten Feiermöglichkeiten noch nie eine After-Work-Party, die auch als solche angekündigt war. 

Fest steht aber: Die Idee fand ihren Weg via London nach Mitteleuropa. Da sie vor allem bei all jenen Menschen auf grossen Anklang stiess, die nach einem langen Tag vor dem Bildschirm voll ungenutzter Energie aus dem Büro purzeln, war und ist sie vor allem ein städtisches Phänomen. Nehmen wir Zürich als Beispiel: Ob an der Europaallee, im Geroldsgarten, Odeon oder Nelson Pub – die After-Work-Angebote sind hier ebenso vielfältig wie zahlreich.

Oder Basel, wo du die Auswahl hast zwischen Locations wie der Sandoase, der Ausgangsmeile Steinenvorstadt mit unter anderem dem Yardbird und dem Mr. Pickwick Pub, oder Läden in der erweiterten Innenstadt wie etwa dem Flanagan’s. Zuletzt werfen wir noch einen Blick in die Hauptstadt: Dort hat mit dem Kater Karlo gerade eine altbekannte Grösse nach einem längeren Winterschlaf Wiedereröffnung gefeiert und erwartet dich für einen Feierabend-Drink. Der lässt sich auch im Turbo Lama oder bei Mr. Pickwick wunderbar geniessen. Haben wir etwas vergessen? Garantiert, denn die gesamte Palette können wir hier einfach nicht unterbringen. Dringende Ergänzungswünsche richtest du bitte an welcome@houseofbeer.ch.

Eine After-Work-Party braucht keine Rechtfertigung

Was sich im Laufe der Zeit stark gewandelt hat, ist der Vorwand, unter dem man sich zum Feiern unter der Woche trifft. Je nach Jahrgang (alt genug, um dich zu erinnern, jung genug, um es noch nicht zu vergessen) hast du vielleicht noch die Salsa-Klänge im Ohr, die rund um die Jahrtausendwende an solchen Events gerne zu hören waren. Ja, die Meinungen mögen auseinandergehen, doch wir sagen: Angesichts der Tanzkünste so einiger Bürotiger ist es nicht die schlechteste Entwicklung, dass nicht an jeder After-Work-Party die Cucaracha zertrampelt wird – wenn du verstehst…

Mittlerweile darf man auch ohne Rechtfertigung einfach in fröhlicher Runde auf ein Bierchen gehen. Übrigens: Falls du in diesem speziellen Punkt nach einer Empfehlung suchst, können wir dir zum Beispiel Hop House 13 ans Herz legen. Als leichtes und doch charaktervolles Lager passt es perfekt zu einem gemütlichen Abend während der Woche. (Pro Tipp: Vollendet abgerundet wird der Genuss mit feinen Satay-Spiessen, wenn diese in der Bar deiner Wahl verfügbar sind.)

Gibt es für das Feierabendbier einen Desscode?

Ja, wenn du dich an einschlägigen Modemagazinen orientierst. Nein, wenn du uns fragst. Den Ratschlag einer bekannten Männer-Lifestyle-Zeitschrift, «sich bereits am Morgen ein passendes Outfit» zu überlegen, würden wir definitiv ablehnen. Schliesslich geht es darum, mit Kolleginnen und/oder Kollegen Spass zu haben. Das sollte ganz bestimmt auch mal spontan möglich sein und nicht schon beim ersten Klingeln des Weckers geplant werden.

In diesem Sinne wünschen wir viel Vergnügen für alle After-Work-Erlebnisse, die in den kommenden Monaten auf dich warten mögen. Ob mit Salsa, Hardrock, Performance Kunst, Krawatte, High Heels, Sneakers oder Jogginghose: Gönn dir schöne Stunden mit deinen Lieblingsmenschen. Die letzten Jahre haben uns gelehrt, dass man diese Möglichkeit nicht für selbstverständlich nehmen darf.